Mit Humor, Herz & Klarheit Ballast abwerfen.
Innerlich wie äußerlich. Für mehr Raum, Ruhe und echte Selbstverbindung.
Entrümpeln mit Aussicht auf’s Jenseits
Sonja steht in der Abstellkammer und schaut auf die Kiste mit den alten Uni-Skripten. Daneben: ein Stapel Zeitmagazine, sorgfältig gebündelt mit einem Wollfaden, der früher mal rot war.
Sie hatte sie aufgehoben, „weil da so kluge Artikel drinstehen“. Heute fühlt sich das eher an wie ein Papierdenkmal an ein früheres Ich. Und an eine Zukunft, in der jemand anderes diese Kiste einmal aus dem Regal heben wird und denkt: „Was um Himmels willen hat sie sich dabei gedacht?“
Die Kiste bleibt stehen. Aber irgendetwas in ihr ist in Bewegung geraten.
Wo Energie nicht fließt, bleibt Leben stecken
Sonja bleibt stehen. Die Kiste bleibt unberührt. Aber etwas in ihrem Inneren bringt Klarheit.
Sie denkt an den Vortrag, zu dem Klara sie letzten Sommer geschleppt hatte. Feng Shui für Anfängerinnen, irgendwo zwischen Esoterik-Buchhandlung und Kräutertee-Probe. Damals hatte sie geschmunzelt. Heute spürt sie, was gemeint war.
„Wo Energie nicht fließen kann, bleibt sie stehen. Und steht sie zu lange, wird sie schwer.“
Die Kiste ist nicht nur ein Gegenstand. Sie ist ein Staupunkt.
Ein Symbol für Geschichten, die nicht mehr erzählt werden wollen.
Und während sie dort steht, sorgsam verschnürt mit rotem Faden, blockiert sie etwas. Nicht nur Platz. Sondern Weite.
Wenn Energie nicht fließen kann, steht sie auch Sonja nicht mehr zur Verfügung:
Nicht für Klarheit. Nicht für neue Ideen. Nicht für ihre Zukunft.
Stattdessen macht sie eng. Schwer. Bewegungsunfähig.
Und auf lange Sicht kostet sie Zeit, Nerven, vielleicht sogar Geld.
- Wie viel würde es kosten, das eines Tages von jemand anderem wegräumen zu lassen?
- Was würde ihr Sohn sagen?
Wahrscheinlich nichts. Stattdessen fluchen.
Du willst abnehmen, aufräumen, reduzieren?
Großartig. Aber Schluss mit diesem „für dich“, „für dein Wohlbefinden“, „für deine Gesundheit“. Ganz ehrlich? Wir beide wissen: Hättest du das wirklich für dich getan, wäre dein Flur nicht ein Museum für Tragetaschen von Bio-Supermärkten.
Es wird Zeit für eine andere Wahrheit:
Mach’s für deine Erben.
Denn früher oder später müssen sie ran. Und wir reden nicht von einer kleinen Kiste mit Erinnerungen, sondern von einem mittelgroßen Mount Everest aus sentimentalen Zeitzeugen, Elektroschrott und Socken ohne Partner.
Und wenn du denkst, das lässt sich alles „mal eben“ regeln, denk nochmal drüber nach. Im Krematorium gibt es keine Sonderoption für „mit persönlichem Besitz“. Der Sarg muss leer sein. Emotional wie materiell. Schon mal einen Röhrenfernseher verbrannt? Glaub mir, das wird teuer.
Vielleicht machst du’s nicht für dich.
Aber für die, die deinen Nachlass sortieren müssen.
Was bleibt, wenn du gehst und warum du nicht bis dahin warten solltest
Es ist ein stiller Gedanke. So einer, der sich nicht aufdrängt.
Aber Sonja weiß:
Sie wird nicht ewig hier sein. Und auch nicht die Einzige, die ihren Kram sortieren muss. Auch mit 43 und noch viele Zeit bis – du weißt schon.
Vielleicht ist jetzt die Zeit, Dinge loszulassen, nicht, weil sie „ballastfrei leben“ will. Nicht, weil „Minimalismus“ trendy ist. Sondern weil sich etwas in ihr nach Weite sehnt.
Und weil sie die Vorstellung nicht loswird, dass ihre Kinder eines Tages vor eben jener Kiste stehen könnten. Stirnrunzelnd.
Was dein Besitz über dich sagt und was du entscheiden kannst
Diese Dinge. Sie erzählen Geschichten. Von früher. Von Hoffnungen. Von Entscheidungen, die nicht alle zu Ende geführt wurden.
Aber irgendwann beginnt Besitz, dich zu besitzen.
Nicht, weil du ihn brauchst. Sondern, weil du dich nicht traust, ihn gehen zu lassen.
Sonja merkt:
Nicht alles, was sie aufgehoben hat, trägt Bedeutung.
Manches war einfach nur nicht entschieden.
Und jede nicht getroffene Entscheidung bleibt an ihr hängen.
Wenn loslassen still wird und trotzdem befreiend
Was wäre, wenn man sich nicht zum Aufräumen zwingt?
Sondern es als Einladung sieht.
Nicht als Projekt.
Sondern als leisen Prozess:
- Jeden Tag eine Schublade.
- Eine Datei.
- Ein Kleidungsstück.
Nicht, um perfekt zu werden.
Sondern, um sich selbst wieder mehr zu fühlen.
Klara, ihre Freundin, hatte das vor zwei Jahren begonnen. Nicht aus Aktionismus. Sondern, weil sie plötzlich wusste: „Ich will, dass mein Zuhause nach mir aussieht. Nicht nach all den Entscheidungen, die ich nie getroffen habe.“
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Und was ist mit dem Körper?
Sonja schaut sich im Spiegel an. Es ist kein Hass. Es ist ein ehrlicher Blick.
Sie hat zugenommen in den letzten Jahren. Nicht dramatisch. Aber sichtbar.
Sie hat es bemerkt, wie vieles in letzter Zeit.
Nicht mit Scham, sondern mit Müdigkeit.
Und sie fragt sich:
Will ich abnehmen, weil ich mich schöner fühlen will?
Oder weil ich mich leichter fühlen will. Im wahrsten Sinne?
Vielleicht ist das genau der Punkt:
Nicht kämpfen. Sondern loslassen.
Auch hier.
Nicht, weil der Körper falsch ist.
Sondern, weil man ihn wieder bewohnen will.
Die heimliche Ordnung hinter dem Chaos
Sonja lacht manchmal über sich selbst, wenn sie sagt: „Ich habe das Chaos im Griff.“
Aber das stimmt nur halb.
Manche Ecken sind liebevoll unordentlich. Andere wirken wie eingefrorene Zeit.
- Die alte Technik im Keller.
- Die Klamotten, die mal wieder passen könnten.
- Die Festplatte mit tausend Screenshots und einer Datei namens „Lebenslauf_FINAL_neu_2“.
Es ist nicht schlimm. Es ist menschlich.
Aber irgendwo zwischen Schublade und Kleiderschrank wächst die Frage:
Was davon gehört eigentlich noch zu mir?
Entrümpeln heißt nicht: Alles muss raus
Es heißt: Was darf bleiben?
Weil es wirklich etwas mit dir zu tun hat.
Weil es etwas in dir nährt.
Und nicht nur Erinnerungen konserviert, die längst verblasst sind.
Sonja beginnt klein.
Ein Ordner. Eine SchubLade.
Und ein Stapel alter USB-Sticks, von denen sie nicht mal mehr weiß, was drauf ist.
Sie löscht.
Nicht aus Trotz.
Sondern mit einem Lächeln.
Ein neues Maß: Nicht perfekt, aber durchlässig
Es geht nicht um Ordnung, der Ordnung willen.
Sondern um Weite.
Ein Zuhause, das wieder atmen kann.
Ein Körper, der nicht mehr kompensieren muss.
Ein digitales Leben, das nicht mehr von Altlasten gebremst wird.
Sonja stellt fest:
Wenn sie loslässt, kommt nicht Leere.
Sondern Leichtigkeit.
Vielleicht ist Entrümpeln eine Form von Selbstachtung
Nicht, weil es effizient ist.
Sondern, weil es liebevoll ist.
Weil du dich selbst nicht mit Dingen zudeckst.
Sondern dich wieder in den Mittelpunkt deines eigenen Lebens stellst.
Nicht als Ego-Trick.
Sondern als ruhige Erinnerung:
Ich bin es wert, Platz zu haben.
Und ja – es hilft auch deinen Erben
Natürlich.
Denn irgendjemand wird es tun müssen.
Deinen Papierkram sortieren.
Deine Zeitschriftenstapel entsorgen.
Deine 17 Versionen von „Zukunftsplanung 2020“ durchklicken.
Du kannst ihnen das erleichtern.
Nicht aus Pflichtgefühl.
Sondern als stille Geste:
„Ich habe für mich aufgeräumt. Damit du es nicht tun musst.“
Die Wahrheit ist: Du kannst deinen Kram nicht mitnehmen
Nicht den Schreibtisch.
Nicht die Kalorien.
Nicht die ungelesenen Bücher.
Und schon gar nicht den E-Mail-Ordner „Später mal lesen“.
Aber du kannst etwas anderes mitnehmen:
Ein Gefühl von Klarheit.
Ein inneres Ja.
Eine stille Ordnung, die nicht sichtbar sein muss – aber spürbar ist.
Essenz
Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Sondern darum, bewusster zu leben.
- Mit weniger Ballast.
- Mehr Leichtigkeit.
- Und einem liebevollen Blick auf das, was bleiben darf.
Nicht, weil es nützlich ist. Sondern weil es wirklich zu dir gehört.
Einladung
Vielleicht beginnst du heute.
Nicht, weil du musst.
Sondern, weil du magst.
Eine Lade.
Ein Ordner.
Ein Gedanke, der Platz machen darf.
Und wer weiß:
Vielleicht findest du beim Aussortieren nicht nur Kram, sondern dich selbst wieder.
Ein Aufstand der Aufräumerinnen
Also: Wir starten eine Revolution. Einen Aufstand der Ordnungsliebenden. Eine Rebellion der Reduzierer.
Mit Herz. Mit Humor. Und mit System.
Es wird Zeit, sich zu verabschieden. Von Ballast, von Kram, von „vielleicht irgendwann mal“. Wenn nicht für dich, dann für den Seelenfrieden derer, die deinen Keller ausräumen müssen, während du bereits irgendwo zwischen Nirwana und Nachlassgericht schwebst.
Der 10-Punkte-Plan zur liebevollen Entsorgung deines Lebensinventars
1. Jeden Tag eine Schublade – und bitte ohne Weinen
Beginne klein. Wirklich klein. Heute die Schublade im Flur. Morgen die Besteckschublade. Und übermorgen der „mysteriöse Schrank“, der alles enthält, was man irgendwann mal „provisorisch verstaut“ hat, also seit 2009 unangetastet ist.
Mach dir eine Liste. Mach ein Ritual daraus. Stell Musik an. Trag Handschuhe, wenn’s dich motiviert. Und sei gnädig mit dir: Nur weil du eine Briefmarkensammlung von 1992 wegwirfst, bedeutet das nicht, dass du dich von deinem inneren Kind trennst. Nur vom äußeren Chaos.
2. Die „ZEITmagazine“. Ein Archiv deiner intellektuellen Vorsätze
Du hast sie gesammelt. Gestapelt. Vielleicht sogar nach Erscheinungsdatum sortiert. Aber wenn du in fünf Jahren nicht einmal reingeschaut hast, dann ist die Zeit gekommen. Im wahrsten Sinne.
Und nein, du wirst keinen Käufer finden, der 2014 eine Kolumne von Harald Martenstein gebraucht lesen möchte. Und wenn du ehrlich bist, hast du selbst schon bei Erscheinen nur das Cover bewundert und dann das Magazin neben die Steuerunterlagen gelegt. Die du natürlich auch noch nie sortiert hast.
3. Ordnung in den Unterlagen. Der letzte Liebesdienst für die Menschheit
Stell dir vor, jemand muss in deinem Namen Entscheidungen treffen. Und statt eines übersichtlichen Ordners findet er… eine Schuhschachtel mit Kontoauszügen von 2003, lose Blätter mit Passwort-Ideen und handschriftlichen Zetteln: „Mails checken wegen Versicherung?“
Fang an. Heute. Erstelle eine Datei namens „Wenn ich mal nicht mehr bin“. Klingt makaber. Ist aber ein Geschenk. Leg rein, was wichtig ist: Versicherungen. Konten. Letzter Wille. Passwörter (nicht „1234“ bitte). Vielleicht sogar eine Playlist für deine Beerdigung, aber das ist optional.
4. Schafferverordnung für deinen Computer: digitaler Frühjahrsputz
Dein Desktop sieht aus wie ein Puzzle in der Hölle? Willkommen im Club.
Aber du hast die Macht, Ordnung zu schaffen:
- Lösch doppelte Dateien.
- Benenne Screenshots.
- Sortiere Bilder in sinnvolle Ordner („Urlaub 2022“ ist sinnvoller als „img_947282.jpg“).
- Und für alle mit kreativer Vergangenheit: Trenn dich von den 43 Versionen deiner „Businessplan_neu_final_fertig_real_final_THISONE.docx“.
Glaub mir: Wenn du dich digital entmistest, atmest du auch analog auf.
5. Pfunde lassen, nicht bekämpfen. Nimmst mit Würde, nicht mit Wahn
Wir reden nicht von Sixpack-Zwang oder Bikini-Fit-Challenges. Wir reden davon, deinem Körper das zu geben, was er verdient: Respekt. Bewegung. Vitamine.
Und hin und wieder ein verdammt gutes Croissant. Ohne Schuldgefühle.
Lass die Pfunde gehen. Nicht mit Hass. Mit Freundlichkeit. Mit Spaziergängen, die mehr mit frischer Luft zu tun haben als mit Apple Health-Zielen. Lieber: an apple a day keeps the doctor away.
Na ja, vielleicht zählt dein Schrittzähler nicht viel, aber deine iWatch wird stolz vibrieren. Und du auch.
6. Kleiderschrank-Demokratie: Was hat hier eigentlich das Sagen?
Ein ehrlicher Blick: Wie viele Teile in deinem Schrank trägst du wirklich? 30%? 20%? Und der Rest? Zeitzeugen. Modemut-Experimente. Fehlkäufe in der Mittagspause.
Sortiere aus.
- Was kratzt, darf gehen.
- Was eingerissen ist, bleibt nicht. Kaputt, Flecken, Verformt = bad fengshui
- Was du nur „für den Fall“ aufhebst, ist kein Kleidungsstück, sondern ein Platzhalter.
Fang an mit der Frage: Würde ich das heute kaufen? Wenn nein – dann weg.
7. Technik von gestern: dein Router von 2008 braucht keinen Altar
Gibt es ein Leben nach dem Ladegerät? Ja. Und es ist befreiend.
Trenne dich von:
- alten Handys
- USB-Sticks mit „Urlaub Kreta 2010“
- dem Tintenstrahldrucker, der seit Jahren „Papierstau“ schreit
- Ladekabeln ohne zugehörige Geräte
- CD-ROMs (wenn du dich erinnerst, was das war)
Denn: Niemand will deinen Elektroschrott. Nicht mal die Elektroschrott-Sammelstelle.
8. Bücher von gestern: auch Weisheit hat ein Verfallsdatum
Du hast gelesen. Oder du hast es versucht.
Manche Bücher sind Lebensbegleiter. Andere waren bloß in der Buchhandlung hübsch inszeniert. Wenn du merkst, dass du mehr Staub als Inhalt damit verbindest, verabschiede dich. Gib sie weiter. Bücher wollen gelesen werden, nicht gestapelt.
Und für alle, die sagen „aber das ist ein Klassiker“: Auch Klassiker können Platz machen. Für Luft. Für Raum. Für neue Gedanken. Versuche es mal mit Momox. Die machen es wirklich leicht.
9. Lade die Natur ein, statt noch mehr Deko aus Fernost
Weniger Plastikblumen. Mehr echtes Grün. Weniger Lametta-Dekosysteme. Mehr natürliches Chaos.
Ordnung muss nicht steril sein. Du brauchst kein Zuhause, das aussieht wie ein skandinavisches Möbelhaus-Katalogfoto. Du brauchst ein Zuhause, das lebt. In dem man atmet. In dem Dinge leben dürfen, Pflanzen, Menschen, Ideen.
Kauf dir eine Pflanze. Vielleicht zwei. Nenn sie beim Namen. Und guck, wie sie gedeiht, wenn du Platz machst.
10. Du bist nicht dein Besitz. Du bist, was du zurücklässt
Am Ende steht eine Erkenntnis, die weder Marie Kondo noch Peter Lustig erfunden haben: Du bist nicht dein Zeug.
Du bist nicht das Sammelalbum von 1989, nicht der Bausparvertrag, nicht das 40-teilige Kaffeeservice mit Goldrand, das du „für Besuch“ aufhebst, der nie kommt.
Du bist die Summe deiner Entscheidungen. Deine Lieblingsgeschichten. Dein Humor. Deine Liebe.
Und vielleicht, nur vielleicht, bist du auch der Mensch, der Platz gemacht hat, damit das Leben wieder Luft bekommt.
Bonus-Tipp: Die „Wegdamit-Kiste“
Stell dir eine Kiste in den Flur. Eine große. Jeden Tag darf ein Gegenstand hinein, der dein Leben nicht mehr bereichert.
Nach 30 Tagen hast du 30 Dinge weniger. Und ein überraschendes Gefühl von Klarheit. Und falls du Zweifel bekommst: Frag dich einfach, ob du willst, dass deine Erben sich damit rumschlagen. Die Antwort ist fast immer: Nein.
Weißt du? Entrümpeln ist radikale Selbstfürsorge mit Nebenwirkung
Ja, es geht um Ordnung. Aber es geht auch um Würde. Um Raum. Um Freiheit.
Nicht in dieser Instagram-perfekten „Capsule Wardrobe trifft Feng-Shui trifft Selbstliebe“-Art. Sondern ganz real. Mit Staub. Mit Lachen. Mit ein bisschen Wehmut. Und sehr viel Erleichterung.
Mach’s nicht für dein Ideal-Ich. Mach’s für dein echtes Ich. Und ein bisschen auch für die, die dich lieben. Heute, morgen und in deiner legendären Entrümpelungserinnerung.
Wenn du stirbst, stirbt dein Besitz nicht sofort mit dir. Aber du kannst ihm schon zu Lebzeiten beibringen, loszulassen. Und dich gleich mit.
Jetzt du.Heute: eine Schublade.Morgen: ein Kleiderbügel.Übermorgen: ein freier Gedanke.
Entrümpeln mit Herz und einem kleinen Plan
Loslassen ist kein Einsiedlerprojekt. Manchmal braucht es eine helfende Hand. Oder eine, die liebevoll sagt: „Das brauchst du wirklich nicht mehr, Schatz.“
1. Lade deine Freundin ein – und danach geht’s ins Städtchen
Manche Dinge lassen sich besser loslassen, wenn jemand dabei ist, der dich kennt und deine sentimentalen Ausflüchte charmant kontert.Also: Ruf deine Freundin an. Macht euch einen Nachmittag aus. Gemeinsam durchwühlen, aussortieren, lachen. Und danach? Einen Kaffee in der Stadt. Mit Kuchen. Als kleines Dankeschön und Belohnung für dich.
2. Gib deiner Familie frei damit du in Ruhe loslassen kannst
Du brauchst keine stillen Zuschauer, die „brauchst du das noch?“ murmeln, während du innerlich schon mit deiner Vergangenheit ringst.Schick deine Lieben ins Kino. Oder auf einen Spaziergang. Gib dir Raum, dich zu konzentrieren. In Stille fällt das Loslassen oft leichter. Und danach kannst du mit leichtem Herzen wieder Gemeinschaft genießen. Diesmal mit weniger Altlasten.
3. Der Wertstoffhof ist kein Ort der Schande, sondern der Befreiung
Ja, es ist eine Fahrt. Ja, man muss sortieren. Aber der Moment, wenn du die Kiste mit dem Elektroschrott auf den Container stellst, hat etwas Feierliches.Es ist ein symbolischer Akt: Ich muss das nicht mehr mit mir herumtragen.Und mal ehrlich, wie viele kaputte Wasserkocher braucht ein Mensch?
4. Zweitmarkt & Verwerter. Deine Dinge dürfen weiterziehen
Was für dich nur noch Staubfänger ist, kann für andere ein Schatz sein.Apps wie Vinted, eBay Kleinanzeigen, Rebuy oder regionale Flohmarktgruppen auf Facebook helfen, Kleidung, Haushaltswaren oder Technik sinnvoll weiterzugeben.Du musst nicht alles verkaufen. Manchmal reicht es, zu wissen: Es bekommt ein neues Zuhause.
5. Bücher? Momox. Punkt.
Wenn dein Bücherregal aus allen Nähten platzt, aber du nicht alles einzeln einstellen willst: Momox ist dein Freund.Bücher scannen, verschicken, fertig.Nicht alles bringt Geld. Aber es bringt Luft. Und Platz für Bücher, die wirklich noch gelesen werden wollen.
Also – was bedeutet diese kleine Helferliste?
Entrümpeln heißt nicht, alles allein durchstehen zu müssen.Es darf leicht gehen. In Gemeinschaft. Mit Humor. Und mit einem Plan.Und wenn du dann am Abend auf deinem Sofa sitzt, umgeben von etwas weniger Kram und etwas mehr Raum, weißt du:
Du hast heute nicht nur Dinge losgelassen. Du hast dich ein bisschen zurückerobert.
Bereit, tiefer zu gehen?
Wenn sich nicht nur Schubladen, sondern auch dein Inneres voll anfühlt.
Wenn du spürst, dass es nicht nur um Kram, sondern um Klarheit geht.
Dann darfst du dir Unterstützung holen.
Ich begleite dich gern dabei, nicht nur äußerlich zu sortieren, sondern auch innerlich loszulassen:
Alte Geschichten. Muster. Emotionale Altlasten, die längst keine Bedeutung mehr haben, aber Raum nehmen.
In einem kostenlosen Gespräch schauen wir gemeinsam:
Was darf gehen? Was will bleiben? Und wie geht dein nächster Schritt?
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Einfach. Unverbindlich. Und mit viel Herz.
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Dann lass uns kennenlernen. In einem geschützten Raum, ganz ohne Druck. Ein Gespräch auf Augenhöhe. Klar, ehrlich, stärkend. 30 Minuten, die alles verändern können.
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- Weil du es verdient hast, dich wieder lebendig zu fühlen.
- Weil der Weg zurück zu dir nicht kompliziert sein muss.
- Und weil Veränderung mit einem einzigen „Ich will das jetzt“ beginnt.
Ich freue mich auf dich.
Anja
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