Wenn Lügen zur Gewohnheit werden

Wenn Lügen zur Gewohnheit werden

Wenn Lügen zur Gewohnheit werden und warum positives Denken manchmal mehr schadet als heilt

Sonja sitzt im Café.

Ihre Kollegin beugt sich zu ihr und fragt: „Na, wie geht’s dir?“ … „Gut, danke“, antwortet Sonja – fast automatisch.

Die Wahrheit? Sie ist erschöpft, innerlich leer und voller Zweifel. Doch die kleine Lüge rutscht ihr so leicht über die Lippen, dass sie es selbst kaum merkt. Auf dem Heimweg fragt sie sich: Wann habe ich eigentlich angefangen, mir selbst nicht mehr zu glauben?

1. Die innere Alarmanlage im Gehirn

Unser Gehirn ist ein Meisterwerk – und gleichzeitig gnadenlos ehrlich. Es verfügt über ein eingebautes Warnsystem: die Amygdala. Sie sitzt im limbischen System, jenem Teil des Gehirns, der für Emotionen zuständig ist.

Wenn wir etwas sagen, das sich innerlich nicht stimmig anfühlt, kann unser Körper darauf reagieren: mit Unruhe, Anspannung, Herzklopfen oder einem diffusen Schuldgefühl. Immer wenn wir etwas sagen, das nicht der Wahrheit entspricht, sendet sie eine Art Alarm aus: Schuldgefühle, ein schneller Herzschlag, schwitzende Hände.

Wenn wir immer wieder über unsere innere Wahrheit hinweggehen, kann die eigene Wahrnehmung mit der Zeit leiser werden. Was anfangs noch deutlich spürbar war, fühlt sich irgendwann fast normal an. Die Alarmreaktion wird schwächer, die Schuldgefühle kleiner. Irgendwann fühlt es sich so an, als wäre die Lüge gar keine mehr. Die Wissenschaft spricht von einer desensibilisierten Amygdala.

Das hat weitreichende Folgen:

  • Lügen wird leichter.
  • Wir verlieren den inneren Kompass.
  • Wir glauben irgendwann unseren eigenen Geschichten.

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2. Die kleinen Lügen im Alltag

Wir stellen uns gern vor, dass „Lügen“ nur die großen Lebenslügen betrifft: Affären, betrogene Zahlen im Job oder manipulierte Geschichten. Doch die Wahrheit ist: Es beginnt im Kleinen.

  • „Alles okay.“ (obwohl man seit Wochen nicht geschlafen hat)
  • „Ich brauche keine Hilfe.“ (obwohl man innerlich zusammenbricht)
  • „Mir geht’s gut.“ (obwohl die Leere im Herzen schreit)

Jede kleine Lüge scheint harmlos. Aber sie summiert sich – und führt dazu, dass wir uns immer mehr von uns selbst entfernen.

3. Selbsttäuschung – das schönste Pflaster

Manchmal belügen wir nicht andere, sondern vor allem uns selbst. Psychologisch gesehen nennt man das Selbsttäuschung. Sie hat eine Funktion: Sie schützt uns kurzfristig vor Schmerz.

  • „Mein Job ist gar nicht so schlimm.“
  • „Ich brauche keine Nähe.“
  • „Es geht schon.“

Doch wie jedes Pflaster verdeckt die Selbsttäuschung nur die Wunde – sie heilt sie nicht. Und während wir weiter funktionieren, entfernt sich unser wahres Selbst Stück für Stück.

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4. Belogen werden: Wenn Vertrauen verletzt wird

Auch belogen zu werden, kann Spuren hinterlassen. Wer wiederholt erlebt, dass die eigene Wahrnehmung infrage gestellt oder verdreht wird, beginnt manchmal, sich selbst weniger zu vertrauen.

Besonders belastend kann es sein, wenn jemand die eigene Wahrnehmung systematisch abwertet oder leugnet. Dann wird es schwerer, klar zu spüren: Was habe ich erlebt? Was stimmt für mich? Wo ist meine Grenze?

5. Positives Denken – Geschenk oder Falle?

„Denke positiv, dann wird alles gut.“
Ein Satz, den viele von uns schon gehört oder vielleicht selbst gesagt haben. Und ja: Positives Denken kann tatsächlich helfen. Studien zeigen, dass optimistische Gedanken unser Belohnungssystem aktivieren: Dopamin und Serotonin steigen, Stress sinkt.

Aber: Positives Denken kann kippen.
Nämlich dann, wenn es zu weit von der Realität entfernt ist.

Beispiel:

  • Realität: tiefe Traurigkeit, Einsamkeit, Angst.
  • Affirmation: „Ich bin voller Freude und Liebe.“

Das Gehirn merkt den Widerspruch. Es entsteht kognitive Dissonanz – ein unangenehmes Spannungsgefühl. Statt Heilung spüren wir noch mehr Stress. Und ähnlich wie beim Lügen stumpft auch hier die Amygdala ab.

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6. Affirmationen: hilfreich, wenn sie ehrlich bleiben

Affirmationen können unterstützen, wenn sie nah genug an der eigenen inneren Realität bleiben. Dann wirken sie nicht wie ein Druck, sofort anders fühlen zu müssen, sondern wie eine freundliche Erinnerung.

Schwierig wird es, wenn Affirmationen etwas behaupten, das innerlich überhaupt nicht erreichbar wirkt. Dann entsteht oft kein Trost, sondern zusätzlicher Druck.

Statt „Ich liebe mich vollkommen“ kann ein ehrlicherer Satz manchmal hilfreicher sein: „Ich darf lernen, freundlicher mit mir zu sprechen.“

7. Die Parallele: Lügen und toxische Positivität

Ob Lügen oder überzogene Affirmationen – beide haben denselben Effekt:

  • Sie entfremden uns von uns selbst.
  • Sie unterdrücken echte Gefühle.
  • Sie erschöpfen uns, weil wir Energie in die Aufrechterhaltung der Fassade investieren.

Das Ergebnis: innere Leere.

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8. Sonja & Klara: Zwei Wege

Sonja ist Meisterin darin, sich selbst etwas vorzumachen. Sie sagt „Alles gut“, obwohl sie kaum noch Freude empfindet. Ihre Affirmationen lauten: „Ich bin stark. Ich schaffe das.“ Doch innerlich bricht sie zusammen.

Klara hat gelernt: Ehrlichkeit ist ein Muskel. Sie schaut hin, auch wenn es weh tut. Ihre Affirmationen sind keine Flucht, sondern Anker: „Ich darf Schritt für Schritt lernen, mir zu vertrauen.“

Der Unterschied?

  • Sonja benutzt Affirmationen, um zu verdrängen.
  • Klara benutzt Affirmationen, um zu wachsen.

9. Die gesunde Balance: Wahrheit und Hoffnung

Was also tun? Heißt das, wir sollen nur noch brutal ehrlich sein, ohne Hoffnung, ohne positive Gedanken? Natürlich nicht.

Die Lösung liegt in der Balance:

  • Fühle die Wahrheit. Erkenne an, wie es dir wirklich geht.
  • Sprich es aus. Zumindest dir selbst gegenüber.
  • Wähle eine neue Perspektive. Nicht als Flucht, sondern als bewusste Entscheidung.

Beispiel:

  • Wahrheit: „Ich bin erschöpft.“
  • Affirmation: „Und ich darf lernen, mir Pausen zu gönnen.“

Dein nächster Schritt

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10. Praxis-Impulse

Journaling-Dialog

Schreibe dir selbst auf: „Wie geht es mir wirklich?“ – ohne Filter, ohne Positivitätspflicht.

Gefühle benennen

Sag dir leise: „Ich bin traurig/ängstlich/wütend.“ Das entlastet dein Nervensystem, weil du deine Emotionen anerkennst.

Kleine Affirmationen

Nutze Affirmationen, die realistisch sind: „Ich darf lernen, besser auf mich zu achten.“

Wahrheits-Mut

Übe, in kleinen Situationen die Wahrheit zu sagen: Statt „Alles gut“ sag „Es war eine anstrengende Woche.“

11. Fazit

👉 Lügen desensibilisieren die Amygdala – wir verlieren das Gefühl für Wahrheit.

👉 Toxisches positives Denken und überzogene Affirmationen wirken ähnlich: Sie entfremden uns von uns selbst.

👉 Heilung beginnt dort, wo Wahrheit und Hoffnung sich begegnen.

Wahrheit tut weh – aber nur einmal. Selbsttäuschung verletzt uns immer wieder.

12. Jetzt bist du dran

Wenn du das Gefühl hast, dass du dir selbst nicht mehr glaubst, bist du nicht allein. In meinem kostenlosen eBook „Die Kunst der Krisenabkürzung“ zeige ich dir, wie du Schritt für Schritt zurück zu dir findest – ohne Lügen, ohne Schönreden, sondern mit Klarheit, Herz und echter Transformation.

Häufige Fragen zu Selbsttäuschung und positivem Denken

Was bedeutet Selbsttäuschung?

Selbsttäuschung bedeutet, dass wir uns innerlich etwas erzählen, das uns kurzfristig schützt, aber langfristig von unserer eigentlichen Wahrheit entfernt. Oft geschieht das nicht bewusst, sondern aus Gewohnheit oder Selbstschutz.

Warum sagen viele Menschen „mir geht es gut“, obwohl es nicht stimmt?

Viele Menschen haben gelernt, zu funktionieren, keine Last zu sein oder unangenehme Gefühle zu überspielen. Der Satz „mir geht es gut“ wird dann zur automatischen Antwort, auch wenn innerlich Erschöpfung, Traurigkeit oder Leere spürbar sind.

Kann positives Denken auch schaden?

Positives Denken kann hilfreich sein, wenn es ehrlich und realistisch bleibt. Es kann jedoch Druck erzeugen, wenn es Gefühle überdeckt oder so tut, als dürfe Schmerz, Wut, Traurigkeit oder Erschöpfung nicht da sein.

Wie finde ich ehrlichere Affirmationen?

Hilfreiche Affirmationen sollten innerlich erreichbar wirken. Statt einen Zustand zu behaupten, den du nicht fühlst, kannst du mit Sätzen beginnen wie: „Ich darf lernen, besser für mich zu sorgen“ oder „Ich darf mir Schritt für Schritt wieder vertrauen.“

Wann kann ein Klarheitsgespräch sinnvoll sein?

Ein Klarheitsgespräch kann sinnvoll sein, wenn du merkst, dass du oft funktionierst, dich selbst beruhigst oder Dinge schönredest, aber innerlich spürst, dass etwas nicht mehr stimmig ist.

Über Anja Maria Stieber

Anja Maria Stieber begleitet seit über 25 Jahren Menschen in persönlichen, beruflichen und emotionalen Veränderungsprozessen. Ihre Arbeit verbindet Mentoring, Coaching, körperbasierte Selbstregulation, Soul Tapping Solution und Selbstführung.

Im Mittelpunkt steht der Weg zurück zu mehr innerer Klarheit, Ruhe und ehrlicher Verbindung mit sich selbst.

Ich freue mich auf dich.
Anja

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Wie positive Affirmationen meine Selbstliebe gerettet haben

Wie positive Affirmationen meine Selbstliebe gerettet haben

Zwischen innerem Kritiker, Erschöpfung und dem Wunsch, endlich wieder freundlicher mit sich selbst zu werden.

(und warum ich trotzdem noch manchmal fluche)

Freitagabend, 22:17 Uhr.

Sonja sitzt auf ihrer grauen Couch. Wieder einmal. Netflix fragt schon zum dritten Mal, ob sie „noch da“ ist, und das Rotweinglas hat sich in ein Symbol verwandelt – für Trost, für Trotz, für „Ich weiß, ich müsste eigentlich… aber ich kann grad nicht.“

Sie scrollt durch Instagram. Sommerlich gebräunte Frauen, Yoga-Posen am Meer, jemand, der schreibt: „Ich bin pure Liebe und Licht.“

Sonja verdreht die Augen. Sie murmelt: „Ich bin eher ‚Restmüdigkeit mit einem Hauch von Erschöpfung‘.“

Aber irgendwas bleibt hängen. Ein Satz, der anders klingt als der Rest.

„Du bist nicht kaputt. Du bist eine Geschichte im Werden.“

Und plötzlich merkt Sonja: Es reicht. Nicht im Sinne von „Ich gebe auf“, sondern im Sinne von „Ich will nicht mehr gegen mich leben.“

Kurz gesagt: Was bringen positive Affirmationen für Selbstliebe?

  • Positive Affirmationen können helfen, den inneren Kritiker bewusster wahrzunehmen.
  • Sie wirken am besten, wenn sie glaubwürdig, ruhig und körperlich stimmig sind.
  • Ein Satz wie „Ich liebe mich selbst“ kann zu groß sein, wenn dein System innerlich widerspricht.
  • Hilfreicher sind oft kleine, ehrliche Sätze wie „Ich darf freundlicher mit mir sprechen“.
  • Affirmationen ersetzen keine tiefe innere Arbeit, können aber ein sanfter Einstieg in mehr Selbstwahrnehmung sein.

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Der Wendepunkt beginnt meist leise – mit einem Gedanken, der sich nicht mehr abschütteln lässt.

Sonja war nie esoterisch unterwegs. Affirmationen hielt sie für das spirituelle Äquivalent zu Diätversprechen in Frauenzeitschriften. Und doch landet sie zwei Tage später auf einem Coaching-Blog. Überschrift: „Positive Affirmationen für mehr Selbstliebe – weil du nicht dein innerer Kritiker bist.“

Sie scrollt weiter. Liest. Lächelt.

Und dann probiert sie es aus.

Leise, im Badezimmer, während sie sich die Zähne putzt:
„Ich bin genug.“

Ein winziges Flackern in ihrem Spiegelbild. Ob es funktioniert? Keine Ahnung. Aber sie macht weiter. Jeden Tag. Nicht weil sie plötzlich an Magie glaubt – sondern weil sie sich selbst eine Chance geben will.

Was sind positive Affirmationen überhaupt (und warum wirken sie nicht, wenn du sie nur runterleierst)?

Positive Affirmationen sind kurze Sätze, die dich dabei unterstützen können, bewusster mit deiner inneren Sprache umzugehen. Sie erinnern dich daran, nicht jeden kritischen Gedanken sofort zu glauben.

Wichtig ist: Eine Affirmation muss nicht groß, perfekt oder spirituell klingen. Sie sollte zu deinem inneren Zustand passen. Wenn ein Satz zu weit weg ist, entsteht oft Widerstand.

Klingt erstmal einfach. Aber wenn dein inneres System seit Jahren auf „Ich bin nicht gut genug“ programmiert ist, fühlt sich „Ich liebe mich selbst“ im ersten Moment an wie ein schlechter Scherz.

Und trotzdem: Unser Denken ist veränderbar. Wiederholte innere Sätze können beeinflussen, wie wir uns selbst wahrnehmen. Entscheidend ist jedoch, dass ein Satz nicht nur positiv klingt, sondern innerlich erreichbar bleibt.

Sonja merkt: Affirmationen sind nicht Zaubersprüche. Sie sind wie kleine Samen. Und wenn du sie pflegst – mit Wiederholung, Mitgefühl und Geduld – wachsen sie zu etwas Echtem.

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Sonjas erste Affirmationen (und was sie WIRKLICH dabei dachte)

🔹 „Ich bin wertvoll.“
(Innerer Kommentar: Wenn das stimmt, warum fühle ich mich dann wie ein wandelnder Kaffeefleck im Lebenslauf des Universums?)

🔹 „Ich darf Fehler machen.“
(Wirklich? Auch die mit dem Exfreund von 2007?)

🔹 „Ich liebe mich selbst – auch wenn ich gerade auf dem Sofa vergammle.“
(Okay. Das ist neu. Aber irgendwie… tröstlich.)

Und genau dort beginnt etwas Wichtiges: Sonja merkt, dass sie nicht jeden alten Satz über sich weiter wiederholen muss.

Zwischen Netflix, Zahnpasta und Coaching-Tools: Was Affirmationen mit Selbstliebe zu tun haben

Selbstliebe klingt nach Schaumbad und Duftkerze. Selbstliebe zeigt sich oft unspektakulär. In dem Moment, in dem du nicht sofort über dich hinweggehst. In einem Nein. In einer Pause. In dem Satz: Ich darf mich ernst nehmen, auch wenn noch nicht alles gelöst ist. Sie bedeutet:

  • Dir selbst zuhören, auch wenn’s wehtut.
  • Nein zu sagen, obwohl du Angst hast, andere zu enttäuschen.
  • Dir zu vergeben – nicht nur für die großen Dinge, sondern auch für die kleinen.

Positive Affirmationen sind dabei wie kleine Anker. Sie erinnern dich inmitten des Chaos daran, dass du mehr bist als deine Zweifel. Dass du nicht erst „fertig sein“ musst, um dich selbst zu mögen.

„Ich rede doch nicht mit mir selbst!“ – Warum Affirmationen gerade für skeptische Frauen gemacht sind

Wenn du wie Sonja bist, dann liebst du Logik. Du analysierst gern, reflektierst klug, löst Probleme effizient.

Nur leider bist du auch Expertin im Selbstzweifel-Optimieren.

Affirmationen helfen dir, diesen Dauermonolog im Kopf umzuschreiben. Und nein – du musst dafür nicht in Leinenhosen barfuß durch den Wald rennen. Es reicht, wenn du dich jeden Tag ein paar Minuten daran erinnerst, was du sonst gerne vergisst:

✨ Du bist mehr als deine Leistung.
✨ Du musst nichts beweisen.
✨ Du bist liebenswert – jetzt, nicht erst „wenn“.

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Wie Sonja ihre Selbstliebe aufbaute – und was dabei half (Spoiler: Rotwein war’s nicht)

  1. Spiegelrituale.

    Wie du Affirmationen alltagstauglich nutzt

    1. Starte mit einem Satz, der glaubwürdig ist

    Wenn „Ich liebe mich selbst“ zu groß klingt, beginne kleiner: „Ich darf heute einen freundlicheren Satz wählen.“

    2. Verbinde den Satz mit einem Moment im Alltag

    Beim Zähneputzen. Vor dem ersten Kaffee. Nach einem schwierigen Gespräch. Je einfacher der Moment, desto leichter bleibt die Übung im Alltag.

    3. Achte auf deinen Körper

    Spürst du Enge, Widerstand oder Ruhe? Dein Körper zeigt oft sehr genau, ob ein Satz stimmig ist oder ob er noch zu weit weg klingt.

    4. Lass Humor zu

    Manchmal hilft ein Satz, der nicht perfekt klingt, aber ehrlich ist: „Ich bin auf dem Weg.“ Oder: „Heute reicht ein kleiner Schritt.“

    Klara meldet sich zu Wort: „Willkommen in der Selbstliebe. Zieh dich ruhig um – es wird gemütlich.“

    In meinen Beiträgen taucht Klara oft als das erinnerte Selbst auf. Die Version von dir, die mutiger, freier, klarer ist – nicht perfekt, aber verbunden.

    Und wenn Sonja heute an ihr früheres Ich denkt, spürt sie Mitgefühl – nicht Scham.

    Denn Klara weiß: Affirmationen sind nicht dafür da, um „gut drauf“ zu sein.
    Sondern um dran zu bleiben, auch wenn du dich schlecht fühlst.

    Selbstliebe beginnt nicht mit einem großen Knall.
    Sondern mit einem einzigen Satz.
    Wiederholt. Jeden Tag.
    Gespürt. Gelebt. Beharrlich.
    Und ja, manchmal auch trotzig. Mit Rotwein in der Hand.

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12 Affirmationen für mehr Selbstliebe

  • Ich darf freundlicher mit mir sprechen.
  • Ich bin mehr als meine Leistung.
  • Ich muss heute nicht alles perfekt machen.
  • Ich darf Pausen brauchen.
  • Ich darf Fehler machen und trotzdem wertvoll bleiben.
  • Ich muss nicht jeden kritischen Gedanken glauben.
  • Ich darf mich ernst nehmen.
  • Ich kann einen Schritt nach dem anderen gehen.
  • Ich darf lernen, mir selbst zu vertrauen.
  • Ich muss mich nicht klein machen, um dazuzugehören.
  • Ich darf Nein sagen, ohne mich sofort zu rechtfertigen.
  • Ich bin auf dem Weg zurück zu mir.

Und jetzt?

Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann weiß ich eins:
Da ist ein Teil in dir, der bereit ist.
Bereit, sich selbst zu begegnen. Ohne Maske. Ohne „wenn ich erst…“.
Bereit, mit kleinen Sätzen große Türen zu öffnen.

Also: Wähle eine Affirmation. Heute. Jetzt. Und sprich sie laut aus.

Klar, es wird sich am Anfang seltsam anfühlen.
Vielleicht sogar albern.
Aber weißt du, was noch alberner ist?

Ein Leben lang zu warten, bis jemand anders dir sagt, dass du gut genug bist.

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Zwischen Rotwein und Klarheit liegt kein Wunder – sondern eine Entscheidung.

Vielleicht beginnt sie mit einem einzigen Satz.
Und vielleicht bist du heute bereit, ihn dir selbst zu sagen:

„Ich bin wertvoll. Punkt.“

Und wenn du dabei lachst, weinst oder fluchst – wunderbar.
Denn das ist keine Schwäche.

Das ist Leben.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung. Wenn Selbstzweifel, Erschöpfung, Angst, depressive Verstimmungen oder belastende Erinnerungen deinen Alltag stark beeinträchtigen, wende dich bitte an eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson. Coaching kann Selbstwahrnehmung und Selbstführung unterstützen, ersetzt aber keine Behandlung.

Häufige Fragen zu positiven Affirmationen und Selbstliebe

Was sind positive Affirmationen?

Positive Affirmationen sind kurze Sätze, die dich dabei unterstützen können, bewusster mit deiner inneren Sprache umzugehen. Sie helfen, den inneren Kritiker wahrzunehmen und neue, freundlichere Gedanken zu üben.

Warum funktionieren Affirmationen manchmal nicht?

Affirmationen wirken oft nicht, wenn sie zu weit vom eigenen Erleben entfernt sind. Wenn dein Körper innerlich widerspricht, kann ein kleinerer, glaubwürdiger Satz hilfreicher sein.

Welche Affirmation hilft bei Selbstzweifeln?

Ein sanfter Anfang kann sein: „Ich muss nicht jeden kritischen Gedanken glauben.“ Oder: „Ich darf freundlicher mit mir sprechen.“ Wichtig ist, dass der Satz für dich stimmig klingt.

Können Affirmationen Selbstliebe stärken?

Affirmationen können Selbstliebe unterstützen, wenn sie regelmäßig, ehrlich und ohne Druck genutzt werden. Sie ersetzen jedoch keine tiefere innere Arbeit, wenn alte Muster oder starke Belastungen dahinterliegen.

Wie oft sollte ich Affirmationen wiederholen?

Wichtiger als Häufigkeit ist die innere Verbindung. Ein Satz, den du bewusst sprichst und körperlich wahrnimmst, kann hilfreicher sein als viele Wiederholungen ohne Kontakt.

Über Anja Maria Stieber

Anja Maria Stieber begleitet seit mehr als 26 Jahren Menschen durch Krisen, Umbrüche und Phasen der Neuorientierung. In ihrer Arbeit verbindet sie Coaching, Mentoring, körperorientierte Selbstregulation und die von ihr entwickelte Soul Tapping Solution®, um Menschen dabei zu unterstützen, wieder mehr innere Klarheit, Ruhe und Selbstführung zu entwickeln.

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Ich freue mich auf dich.
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Schneckenrennen 2025 und Selbstliebe: Warum Langsamkeit dein Leben verändert

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Die britische Antwort auf den Alltagsstress: Schneckenrennen in Congham

Schneckenrennen World Cup in England – und die Kunst der Langsamkeit

Sonja hat’s eilig. Wie immer.

Es ist 7:34 Uhr an einem Dienstagmorgen. Der Toast ist verbrannt, der Kaffee zu kalt, und Sonja steht mit einem halben Marmeladenbrot in der einen und dem Autoschlüssel in der anderen Hand im Flur. In exakt 26 Minuten beginnt ihr erstes Meeting. Digital zwar – aber mit Kamera. Und ja, sie wird wieder so tun müssen, als hätte sie alles im Griff.

Ihre Tochter hingegen steht seelenruhig mitten im Flur.

Barfuß. In einem rosa Tüllrock über der Pyjamahose. Verträumt dreht sie Pirouetten – und sucht dabei ihre Lieblingssocken. Die mit den kleinen Ballettschuhen drauf. Ohne sie, so erklärt sie, könne sie „heute einfach nicht in den Kindergarten“. Unverhandelbar.

Sonja schaut auf die Uhr, dann auf ihr Kind, dann wieder auf die Uhr. Ihr linkes Augenlid zuckt.
Wir. Kommen. Zu. Spät!“, zischt sie – eine Mischung aus Flehen und Panik.

„Aber Mama“, sagt ihre Tochter sanft, „ich kann doch nicht schnell denken, wenn ich noch träume.“

Stille.

Was sie nicht hat? Zeit. Oder genauer: Das Gefühl, jemals wirklich in der Zeit zu sein. Denn während alles rannte – Job, Alltag, Gedanken – hetzte sie bloß hinterher. Mit dem Dauerzustand: überfordert, genervt, müde.

Und genau in diesem Zustand stolperte sie beim morgendlichen Doomscrolling über einen Artikel:

„World Snail Racing Championships – England krönt die langsamste Schnecke der Welt“

Sie las es genauer in der Pause. Zweimal. Und dann musste sie lachen. Laut. Und lange.
Was zur Hölle?

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Die britische Antwort auf den Alltagsstress: Schneckenrennen in Congham

In der Mittagspause sucht Sonja weitere Infos zu diesem dubiosen Schneckenrennen. Sie dachte es sei ein Witz. Aber nein – und so absurd, dass sie wieder laut lachen – und dann leise weinen möchte.

Sie liest: „World Snail Racing Championships – England krönt die langsamste Schnecke der Welt.“

Jawohl. Ein offizielles Turnier für Schnecken. Seit 1960. Im kleinen Örtchen Congham, Norfolk. Die Regeln? 12 Schnecken starten auf einem feuchten Tuch im Kreis. Ziel: 33 cm ins Zentrum. Das schnellste Kriechtier gewinnt – unter Fanfaren, Moderation und anschließendem Salat-Buffet (für die Schnecke, nicht die Zuschauer).

2025er World Snail Racing Championships (sonntag, 19. Juli 2025): Der Sieger heißt Bilbo Sluggins, betreut von Shell Rowe – die Schnecke meisterte die 33 cm Strecke souverän und erhielt am Ende ihren wohlverdienten Salat-Pokal

Sonja starrt auf das Bild. Und denkt: „Die feiern Schnecken. Und ich beschimpfe mein Kind wegen Socken.“

Etwas in ihr beginnt zu rutschen.

Sonja atmet durch. Und fragt sich: Wann habe ich eigentlich aufgehört zu träumen?

Warum das langsamste Rennen der Welt gerade alles in ihr veränderte

Während sie da saß – inmitten von To-do-Listen und mentalem Overload – wurde ihr etwas klar:

„Ich lebe in einer Welt, in der Schnelligkeit eine große Bedeutung hat. Aber was, wenn ich einfach mal langsamer werde – und trotzdem ankomme?“

Das Schneckenrennen war natürlich ein absurdes Spektakel. Aber genau deshalb war es so erhellend. Es erinnerte sie an etwas, das sie völlig vergessen hatte: die Kunst der Langsamkeit.

Wenn das Schneckentempo dir die Wahrheit zeigt

Was, wenn nicht Schnelligkeit, sondern Langsamkeit das eigentliche Ziel ist?

Wir leben in einer Welt, in der Produktivität alles ist. Wer um 5 Uhr aufsteht, einen Smoothie trinkt und die To-do-Liste noch vor 9 abarbeitet, gilt als Vorbild. Wer langsam ist? Verdächtig.

Sonja fühlt sich wie ein Hamster im Hochleistungsrad. Jeden Tag.

Doch das Schneckenrennen ist mehr als ein kurioses Event. Es ist eine feuchtschleimige Rebellion gegen das Diktat der Effizienz. Und Bilbo Sluggins, die Schnecke, ist die Heldin eines neuen Zeitalters: Dem der inneren Ruhe.

Coaching - Anja Maria Stieber

Klara und das langsame Leben

Ein paar Tage später trifft Sonja Klara. Ganz spontan. Denn geplant geht da gar nichts. Du weißt schon – die Termine, die Meeting, die Projekt, die Wäsche, die Kids. Kalender voll.

Sie sitzen im Café, draußen, mitten im Trubel der Stadt. Klara trinkt ihre Eis Kaffee. Langsam. Als wäre das ein spirituelles Ritual.

„Weißt du, was mich gerettet hat?“, fragt sie.

Sonja schüttelt den Kopf.

„Langsamkeit“, sagt Klara. „Ich hab früher alles gleichzeitig gemacht – und nichts wirklich. Ich hab geredet, ohne zuzuhören. Gelebt, ohne zu atmen. Und dann hab ich einfach mal… gestoppt.“

„Und dann?“, fragt Sonja.

„Dann hab ich mich wieder gespürt.“

Klara erklärt: Langsamkeit ist ein Akt der Selbstachtung. Der Moment, in dem du nicht mehr funktionierst, sondern wieder fühlst.

Klara und die Sache mit dem Schneckentempo 

„Weißt du, was mein Lieblingssport ist?“, fragte Klara und grinste.

Sonja hob die Augenbraue. „Wenn du jetzt ‚Schneckenrennen‘ sagst, steig ich aus.“

„Exakt das“, sagte Klara. „Ich liebe es, langsam zu gehen. Langsam zu essen. Langsam zu denken. Langsam zu entscheiden. Und dabei voll da zu sein.“

Klara war eine Meisterin der bewussten Langsamkeit. Kein spirituelles Supermodel, aber eine Frau mit Tiefe, Klarheit und dieser leisen Autorität, die man nicht erklären kann – nur spüren.

„Ich hab irgendwann verstanden, dass mein Tempo mein Leben bestimmt. Und dass ich selbst die Wahl habe, ob ich renne oder atme.“

 

 

Szene: Sonja im Supermarkt – Achtsamkeit zwischen Tiefkühlpizza und Paprika

Donnerstagabend. Sonja steht in der Kassenschlange. Tiefkühlpizza, Hafermilch, zwei Zucchini und ein XXL-Paket Taschentücher. Vor ihr: eine ältere Dame, die in Zeitlupe ihr Kleingeld zählt.

Sonjas Nervensystem will schreien.

Aber dann denkt sie an Slowpoke. Und Klara. Und atmet.

Sie lächelt der Frau zu und sagt: „Lassen Sie sich ruhig Zeit.“

Die Frau schaut überrascht. Dann lächelt sie zurück.

Ein kleiner Sieg über die alte, gehetzte Version von sich selbst.

Die innere Hetze hat ein Gesicht – und sie trägt Blazer

Sonja hat kürzlich beschlossen, ihre innere Hetze zu visualisieren – ein Coaching-Tipp.

Seitdem wohnt eine imaginäre Figur namens Helga in ihr.
Helga trägt roten Lippenstift, einen Blazer und schreit: „Zackig jetzt! Zeit ist Geld!“

Helga taucht überall auf:

  • Beim Frühstück („Du willst Kauen? Keine Zeit!“)
  • Beim Duschen („30 Sekunden reichen!“)
  • Beim Sex („Multitasking wäre effizienter…“)

Sonja hat beschlossen: Helga kriegt jetzt Hausverbot.

Immer wenn sie auftaucht, stellt Sonja sich eine Schnecke mit Sonnenhut vor, die gemächlich an Helga vorbeizieht – und ihr ein Salatblatt zuwirft.

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Coaching-Impulse für dein inneres Schneckentempo

Wenn du auch das Gefühl hast, ständig zu rennen, ohne irgendwo anzukommen – probier’s mal so:

Langsamer Morgen

15 Minuten ohne Handy. Einfach du, dein Kaffee, dein Atem.

 

Schnecken Spaziergang

Gehe so langsam wie möglich. Ohne Ziel. Nur du und der Wind.

 

Slow To-do-Liste

Heute nur eine Sache. Mach sie mit Hingabe.

Stille Minute

Alle 2 Stunden: Augen schließen. Atmen. Da sein. Eine Minute.

Die Langsamkeit als Rebellion

Langsamkeit ist heute fast ein Schimpfwort. Wer langsam ist, ist ineffizient. Faul. Nicht leistungsbereit.
Oder?

Vielleicht ist Langsamkeit in Wahrheit genau das, was wir alle brauchen – und worauf unsere Seele insgeheim wartet.

Denn in der Langsamkeit geschieht etwas Magisches:

Gedanken bekommen Raum.

Gefühle dürfen sich zeigen.

Bedürfnisse melden sich endlich zu Wort.

Sonja erinnerte sich an früher. An Sonja 1.0 – vor Job, Kindern, Verpflichtungen. Die Sonja, die stundenlang las, ohne auf die Uhr zu schauen. Die beim Spazieren stehen blieb, weil das Licht durch die Blätter so wunderschön fiel. Die Musik hörte, ohne nebenbei noch eine Mail zu tippen.

Diese Sonja war mal langsam. Aber sie war lebendig.

Journaling-Übung: Slow Self-Check

Diese Fragen bringen dich raus aus dem Modus, rein ins Spüren:

  • Was hat sich heute langsam und gut angefühlt?
  • Wo hetze ich, obwohl ich nicht müsste?
  • Was möchte ich mir heute schenken?
  • Welches Nein wäre heute ein Ja zu mir?
  • Welcher kleine Schritt bringt mich mir näher? 

Klara tut nichts – und fühlt alles

Klara nahm sich einen Tag frei.
Kein Plan. Kein Handy.
Kein Ziel.

Sie setzte sich mit Tee ans Fenster. Tat nichts.

Erst kam Unruhe. Dann Müdigkeit. Dann Weichheit.

In dieser Leere fand sie etwas Kostbares: sich selbst. Ohne Rolle. Ohne Maske.

Als sie abends schlafen ging, fühlte sie sich nicht produktiv – aber präsent.

Übrigens: Klara hat auch Familie und Kinder im Alter von Sonjas. Aber sie hat ein paar wichtige Dinge gelernt, damit sie heute entspannter sein kann.

Test dich selbst!

Von Selbstzweifeln zu Selbstwert

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Anja Maria Stieber - Coaching Mentoring - Mindshift empowerment for success and happiness
Vier Sätze die dein Herz heilen

Von Sonja zu Klara: Der Weg ist langsam

Der Weg zurück zu dir selbst ist kein Sprint. Er ist ein bewusstes Gehen. Ein Ankommen in dir.

Und manchmal beginnt dieser Weg mit einer völlig absurden Geschichte. Einer Schnecke. Einer Salat-Party. Und dem stillen Gedanken: „Ich muss nicht mehr rennen.“

Sonja hat den Artikel übrigens ausgedruckt. Er hängt jetzt am Kühlschrank.

Darüber steht in dicken Buchstaben:
„Slowpoke gewinnt immer. Irgendwann.“

Und wenn sie morgens wieder zwischen Brotdosen und Deadlines steht, lächelt sie. Denn sie weiß:
Sie darf langsam sein. Und sie ist trotzdem auf dem Weg.

Warum dein Nervensystem Slow-Motion liebt

Aus neurobiologischer Sicht ist Langsamkeit pure Selbstfürsorge. Wenn wir hetzen, aktiviert unser Körper den Sympathikus – den Stressnerv. Cortisol. Adrenalin. Tunnelblick.

Wenn wir hingegen entschleunigen – tief atmen, langsam gehen, präsent essen –, schaltet sich der Parasympathikus ein. Das ist der Teil des Nervensystems, der für Regeneration, Verdauung, Heilung zuständig ist.

Kurz: Langsamkeit ist wie ein innerer Reset-Knopf.

Und das Beste? Du brauchst keine App, kein Retreat, keine 5-stufige Morgenroutine dafür. Nur den Mut, dem inneren Schneckentempo zu vertrauen.

Sonja tanzt. Einfach so.

Samstagmorgen. Musik an. Sonja tanzt mit ihrer Tochter durch die Küche.
Wild. Ungelenk. Befreit. Ihr Mann macht das Frühstück. Sohnemann räumt seine Lego auf.

Es ist nicht perfekt. Aber es ist echt.

Und für einen Moment ist alles gut.

Tipp: mach‘ die ne Playliste auf Spotify – und hör‘ sie auch!

Was du von einer Schnecke lernen kannst

Schnecken machen keine To-do-Listen.
Sie leben. Langsam, ja. Aber konsequent.

Sie kriechen mit Hingabe.
Sie ruhen sich aus, wenn es zu heiß wird.
Sie haben ihre Häuser immer dabei – ein Reminder an Selbstfürsorge on the go.

Vielleicht ist das das neue Vorbild.
Nicht die High-Performer auf Instagram. Sondern Schnecken mit Haltung.

Eine Übung aus dem Schneckenlabor

Langsamkeitstagebuch:

Wähle heute eine Sache, die du langsamer tust.

  • Kaffee trinken.
  • Duschen.
  • Laufen.

Beobachte, was passiert.

  • Welche Gedanken tauchen auf?
  • Welche Gefühle?
  • Was verändert sich in dir?

Notiere dir am Abend eine Erkenntnis.
Vielleicht sowas wie: „Ich hab den Geschmack meines Kaffees heute wirklich geschmeckt.“

Es sind kleine, unscheinbare Momente – aber sie machen den Unterschied zwischen funktionieren und leben.

In einer Welt, die dich hetzt, ist langdsam sein ein revolutionärer Akt der Selbstliebe.

Affirmationen für Selbstliebe im Schneckentempo

Langsamkeit ist Selbstachtung. Und deshalb ein Akt von Selbstliebe.

Sag dir selbst:

  • Ich darf mir Zeit nehmen.
  • Mein Tempo ist richtig.
  • Ich ehre meine Bedürfnisse.
  • Ich bin genug – auch im Stillstand.
  • Ich bin kein Projekt. Ich bin ein Mensch.

Fazit:

Du bist keine Schnecke – aber vielleicht brauchst du ihr Tempo. Langsamkeit ist kein Rückschritt. Sie ist eine Rückverbindung.

Mit dir. Mit deinem Rhythmus. Mit dem Leben.

Vielleicht ist heute der Tag, an dem du langsamer gehst – und dabei mehr spürst.

Denn am Ende geht es nicht darum, ob du schnell bist.
Sondern ob du wirklich da bist.

Anja Maria Stieber - Coaching Mentoring - Mindshift empowerment for success and happiness

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Dein nächster Schritt

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Ich freue mich auf dich.
Anja

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Heilmeditationen aus meinem Shop

Zwischen Spiegelbild und Wahrheit

Zwischen Spiegelbild und Wahrheit

Zwischen Spiegelbild und Wahrheit – Warum du vielleicht leidest, obwohl nichts falsch ist

Montagabend. Sonja sitzt auf ihrem grauen Sofa, ein Glas Rotwein in der Hand, die Netflix-Serie rauscht an ihr vorbei. Alles ist wie immer – äußerlich. Doch in ihr tobt ein Sturm. Ein Strudel aus Selbstzweifeln, Müdigkeit, innerer Leere. Sie scrollt durch Instagram: strahlende Frauen, glückliche Paare, Leichtigkeit. Und irgendwo in ihr keimt ein leiser Gedanke: Was, wenn ich das einfach nicht wert bin?

Sonja ist 43, Akademikerin, beruflich erfolgreich. Für andere ist sie die starke Frau, die alles im Griff hat. Doch hinter der Maske aus Kompetenz und Kontrolle verbirgt sich eine Wahrheit, die viele nicht sehen: Sonja fühlt sich verloren.

Und sie ist nicht allein.

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Die unsichtbare Narbe: Was, wenn das Problem nicht real ist – aber der Schmerz trotzdem?

Im Jahr 1980 führten Forscher der Dartmouth University ein Experiment durch, das unsere Vorstellung von Realität grundlegend erschüttert hat. Teilnehmerinnen wurde mit Schminke eine täuschend echte Narbe ins Gesicht gezaubert. Sie sahen sich im Spiegel, glaubten entstellt zu sein – und wurden dann in soziale Situationen geschickt, um zu beobachten, wie andere auf sie reagierten.

Was die Teilnehmenden nicht wussten: Kurz vor Beginn entfernte das Team die Narben – vollständig. Das gelang ihnen, indem sie den Teilnehmerinnen sagten, sie müssten noch schnell etwas nachbessern, damit die Narbe auch richtig festklebte. Sie gingen ohne jede sichtbare Veränderung hinaus. Und doch berichteten sie hinterher: Die Menschen seien unhöflich gewesen. Abweisend. Manche fühlten sich bemitleidet. Andere erlebten vermehrtes Wegsehen. Alles Beweise für ihre „Entstellung“ – die in Wahrheit gar nicht da war.

Die einzige Veränderung war ihr Glaube.
Sie dachten, beschädigt zu sein – und ihre Wahrnehmung machte genau das zur Realität. Nicht als bewusste Einbildung. Sondern als neurologisches Muster. Denn unser Gehirn zeigt uns nicht die Realität. Es zeigt uns, was es erwartet zu sehen.

Quelle: Kleck, R. E., & Strenta, A. (1980). Perceptions of the impact of negatively valued physical characteristics on social interaction. Journal of Personality and Social Psychology.

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Du siehst nicht die Welt – du siehst dich selbst

Was diese Studie so erschreckend deutlich macht: Unsere Wirklichkeit ist keine objektive Wahrheit. Sie ist ein Gemälde, das unser Gehirn aus Erinnerungen, Traumata, Erwartungen und Prägungen malt. Du gehst nicht durch die Welt – du gehst durch die Linse deiner inneren Bilder. Das erklärt, warum zehn Menschen dieselbe Party besuchen – und zehn völlig unterschiedliche Erlebnisse schildern.

Sonja zum Beispiel sieht in sich eine Frau, die nicht gut genug ist. Die versagt hat. Die es „einfach nicht gebacken kriegt“. Diese innere Überzeugung lässt sie selbst den freundlichsten Smalltalk als Ablehnung erleben, jede Unsicherheit als Scheitern deuten, jedes Foto auf Instagram als Spiegel ihrer Unzulänglichkeit empfinden.

Und genau das ist das Problem:

  • Nicht der Schmerz.
  • Sondern die Tatsache, dass er auf etwas basiert, das vielleicht gar nicht wahr ist.

Du leidest vielleicht nicht an der Realität – sondern an deiner Vorstellung von ihr

Dieser Satz ist kein spiritueller Kalenderspruch, sondern ein neurobiologisches Phänomen: Das, was wir für Realität halten, ist oft ein Echo unserer tiefsten inneren Überzeugungen. Wenn du glaubst, nicht liebenswert zu sein, wirst du in allem Ablehnung finden – sogar dort, wo Liebe wartet.

Das macht Schmerz nicht weniger real.
Aber es macht ihn formbar.
Es bedeutet: Du kannst deine Wahrnehmung verändern – und dadurch dein ganzes Leben.

Doch das geht nicht allein.

Denn wenn du im Sturm steckst, siehst du den Weg nicht mehr. Wenn du glaubst, entstellt zu sein, brauchst du jemanden, der dir sagt: Die Narbe ist weg. Du bist ganz.

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Warum du in der Krise jemanden brauchst, der nicht du ist

Stell dir vor, du sitzt in einem dunklen Raum. Du tastest dich vorwärts, stößt an Wände, findest keinen Ausgang. Deine Gedanken drehen sich im Kreis. Du versuchst stark zu sein, aber die Dunkelheit flüstert dir: „Es gibt keinen Weg raus.“

Was du brauchst, ist jemand, der nicht in diesem Raum ist. Der draußen steht und dich führen kann. Der nicht von deinen Ängsten geblendet wird. Der dir sagt: „Ich sehe eine Tür – und ich halte sie offen.“

Deshalb ist es so wertvoll, in Lebenskrisen mit einem Sparringspartner zu arbeiten. Nicht mit deiner Freundin, die dich liebt – aber selbst in Mustern hängt. Sondern mit jemandem, der dich nicht durch deine Vergangenheit sieht, sondern durch dein Potenzial.

Jemand, der dich daran erinnert, wer du bist – auch wenn du dich selbst vergessen hast.

Jemand wie ich.

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Bleib dran

Wege aus der Krise

Wenn Sonja sich in meinem Coaching meldet, kommt sie mit dem Gefühl: Ich bin kaputt. Was sie nicht weiß: Sie ist nicht kaputt. Sie ist erschöpft vom Funktionieren, vollgestopft mit fremden Erwartungen, blockiert von einer Vergangenheit, die längst vorbei ist – aber in ihr weiterlebt.
Was wir gemeinsam tun, ist kein schneller Hack, kein „positives Denken“, keine toxische Selbstoptimierung.

Es ist ein Entlernen. Ein liebevolles Demontieren all der Geschichten, die sie über sich selbst glaubt:

– „Ich bin nicht genug.“
– „Ich darf keine Fehler machen.“
– „Ich muss alles allein schaffen.“

Diese Gedanken sind wie die Narbe im Experiment – nicht sichtbar, aber mächtig.
Mit Tools wie der Soul Tapping Solution, innerer Kind-Arbeit und einem Coaching, das Kopf, Herz und Körper einbezieht, lösen wir diese Muster. Schritt für Schritt. Und Sonja beginnt zu sehen, was sie nie für möglich gehalten hätte:

Dass sie liebenswert ist.
Dass sie wählen darf.
Dass sie leben kann – jenseits der Maske.

Krisen mal positiv gesehen, helfen zum Durchbruch in ein neues Leben.

Veränderung beginnt, wenn du erkennst: Du bist nicht dein Schmerz

Sonja dachte lange, sie sei ihr Versagen, ihre Müdigkeit, ihre Unsicherheit. Doch all das sind Erfahrungen – nicht ihre Identität.
Was du fühlst, ist nicht immer die Wahrheit. Aber es zeigt dir, dass etwas gesehen werden will.

Wenn du abends auf der Couch sitzt, Rotwein in der Hand, und das Gefühl hast, du bist nicht mehr du – dann ist das kein Beweis für dein Scheitern. Es ist ein Ruf. Ein inneres Aufwachen.

Der Moment, in dem du beginnst, die Tür zu suchen.
Und genau hier setzt unsere gemeinsame Arbeit an.

Warum Selbstwahrnehmung der erste Schritt zur Selbstverbindung ist

Wenn du erkennst, dass dein Blick auf die Welt durch alte Wunden verzerrt ist, beginnt Veränderung. Du hörst auf, deine Gedanken für Fakten zu halten. Du lernst zu unterscheiden: Was ist real – und was ist nur eine alte Geschichte, die ich unbewusst weiterschreibe?

  • Sonja hat im Coaching gelernt, ihren inneren Kritiker zu entlarven.
  • Hat verstanden, dass das Bild auf Instagram nicht das Leben ist.
  • Hat gespürt, wie viel Kraft darin liegt, sich verletzlich zu zeigen.

Und irgendwann, an einem scheinbar gewöhnlichen Abend, saß sie wieder auf ihrer Couch – aber dieses Mal ohne Rotwein. Ohne Scham. Ohne Flucht. Sondern mit einem Journal in der Hand, einem leisen Lächeln und dem Gefühl: Ich bin wieder da.

Anja Maria Stieber - Coaching Mentoring - Mindshift empowerment for success and happiness

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Vielleicht bist du auch Sonja

Vielleicht hast du viel erreicht – und fühlst dich trotzdem leer.
Vielleicht siehst du jeden Tag dein Spiegelbild – und erkennst dich nicht wieder.
Vielleicht bist du müde, stark zu sein – und sehnst dich nach jemandem, der dich sieht, wie du bist.

Dann ist dieser Beitrag für dich.

Nicht um dir zu sagen, was du falsch machst.
Sondern um dir zu zeigen: Du bist nicht allein.
Und du bist nicht verloren.
Du hast nur vergessen, wer du wirklich bist.

Was jetzt?

Wenn du diesen Text gelesen hast und etwas in dir berührt wurde, dann lade ich dich ein:

👉 Hör auf zu warten, dass sich „von selbst“ etwas verändert.
👉 Hör auf zu glauben, du müsstest es alleine schaffen.
👉 Hör auf, deine Gefühle zu ignorieren, weil „es anderen ja auch nicht besser geht“.

Und fang an, den Weg zu dir selbst zu gehen – mit jemandem an deiner Seite.

Ich bin hier. Nicht als Retterin. Sondern als Begleiterin. Als Krisenabkürzerin.

Denn Veränderung ist nicht leicht – aber sie wird leichter, wenn dich jemand hält.

Du darfst gesehen werden. Du darfst echt sein. Du darfst du sein.

Es ist Zeit, die Narbe im Spiegel loszulassen.
Denn du warst nie beschädigt.
Du warst nur überzeugt davon.
Und jetzt darfst du dich neu entscheiden.

Wenn du bereit bist, melde dich bei mir. Nicht für schnelle Lösungen, sondern für echte Veränderung. Für den Weg von Sonja zu Clara – von Kontrolle zu Klarheit, von Erschöpfung zu Lebendigkeit.
Du musst ihn nicht allein gehen.

Ich bin da.

Anja Maria Stieber - Coaching Mentoring - Mindshift empowerment for success and happiness

📚 Studienhinweis:
Kleck, R. E., & Strenta, A. (1980). Perceptions of the impact of negatively valued physical characteristics on social interaction. Journal of Personality and Social Psychology.

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Es ist kein Ratgeber zum Abhaken. Es ist ein liebevoller Weckruf – von Frau zu Frau. Für Sonja. Und für die Klara, die schon in dir schlummert.

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Positive Affirmationen und Selbstliebe

Positive Affirmationen und Selbstliebe

Positive Affirmationen – Gute Gedanken für mehr Erfolg

Ich bin erfolgreich! Ich bin gut genug! Ich fühle mich gesund und kraftvoll! Das sind positive Affirmationen, die uns dabei helfen sollen unser Leben zu verbessern. Wie solche positiven Sätze unseren Optimismus aktivieren, uns motivieren und helfen unser Leben in unterschiedlichen Bereichen zu verbessern, liest du hier. 

Wusstest du, dass sich deine Gefühle und Gedanken auf deine Ausstrahlung auswirken?

Positive Affirmationen zeigen sich sofort in deinem Gesicht. Zum Beispiel durch ein Lächeln oder das Gefühl von Hoffnung und Zuversicht. Man sieht Menschen eine positive Einstellung an. Wir kennen es alle: Wenn wir unter Stress stehen oder uns negative Gedanken plagen, legen wir unsere Stirn in Falten oder unsere Mundwinkel ziehen sich nach unten.

Die gute Nachricht ist: Diesen Kreislauf kannst du durchbrechen. Denn das, was wir automatisch im negativen Sinne tun, können wir durch positive Affirmationen umdrehen und etwas Gutes in uns bewirken. Die Macht der positiven Gedanken und seine Auswirkungen auf unser Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Gesundheit oder beruflichen bzw. sportlichen Erfolg sind bereits vielfach untersucht worden.

Positive Affirmationen werden heute in vielen Bereichen bewusst eingesetzt. So auch im Coaching, um deinen Mindset zu verbessern, dich zu motivieren oder deine negativen Glaubenssätze ins Positive zu drehen.

Hier ein paar wissenschaftliche Belege:

Optimisten haben eine längere Lebenszeit und erreichen mit höherer Wahrscheinlichkeit ihr 85. Lebensjahr. Zu diesem Ergebnis kamen Lewina Lee und ihr Team von der Boston University School of Medicine. Optimismus ist nicht angeboren und kann gelernt werden. Zum Beispiel durch positive Affirmationen und die daraus entstehenden positiven Ergebnisse.

Aus dem Jahr 2015 existiert eine Studie, die sich ausgiebig mit der Wirkung von positiven Affirmationen auf unser Gehirn auseinandergesetzt hat. Mithilfe von Magnetresonanz-Tomografie stellten die Wissenschaftler fest, dass positive Affirmationen das Belohnungszentrum und den Bereich für Selbstreflexion verstärkt aktivieren hatten. Interessant war, dass besonders starke Aktivität bei positiven Affirmationen festgestellt wurde, die sich auf die Zukunft richteten hatten.

Außerdem helfen positive Affirmationen dabei, schwierige Aufgabenstellungen unter Stress besser zu bewältigen. Dies wurde durch eine weitere interessante Studie aus dem Jahr 2013 nachgewiesen.

Mit positiven Affirmationen kannst du auch anderen zu mehr Selbstvertrauen verhelfen. Das zeigt eine Studie aus 2009. Es wurde festgestellt, dass die Probanden sich der Wirkung von positiven Affirmationen nicht bewusst sein müssen, um davon zu profitieren. Positive Affirmationen können demnach auch in der Arbeit mit Menschen und in der Erziehung große Wirkung erzielen.

Positive Affirmationen können auch so ganz nebenbei gehört werden. Während der Arbeit, beim Kochen, Joggen, sogar beim Autofahren, solange die Hintergrundmusik des Audios nicht einschläfernd ist. Natürlich können wir uns unsere selbst erstellte Liste von positiven Affirmationen auch aufschreiben und mindestens ein Mal pro Tag vorlesen.

Im weiteren Text lernst noch mehr Details zu positiven Affirmation, wie sie aufgebaut sind, warum sie wirken und wie man Affirmationen formuliert.

Was sind positive Affirmationen?

Positive Affirmationen sind positive und motivierende Aussagen, die verwendet werden, um das Selbstbewusstsein und die Motivation zu steigern und negative Gedankenmuster zu überwinden. Sie sind ein wichtiger Bestandteil vieler Mentaltrainings und können helfen, das Mindset zu ändern und feste Glaubenssätze in wachsende Glaubenssätze zu verwandeln.

Einige Beispiele für positive Affirmationen sind:

„Ich bin stark und fähig“
„Ich vertraue in meine Fähigkeiten“
„Ich bin erfolgreich in allem, was ich tue“
„Ich bin verantwortlich für mein eigenes Glück“

Affirmationen können auf verschiedene Weise verwendet werden.

  • Sie können laut ausgesprochen werden, um sie besser zu internalisieren.
  • Sie können aufgeschrieben und an einem Ort aufgehängt werden, wo sie oft gesehen werden.
  • Sie können als Erinnerung in einem Smartphone oder als Screensaver eingestellt werden
  • Sie können als Audio aufgenommen sein, um sie zu hören.

Es ist wichtig, dass die Affirmationen positiv formuliert sind und sich auf das aktuelle Leben beziehen. Es sollte sich nicht nur um allgemeine Aussagen handeln. Es ist auch wichtig, sie regelmäßig zu wiederholen, um eine positive Wirkung zu erzielen.

100 Affirmationen für eine höhere Schwingung und Selbstliebe 

Glück ist eine Entscheidung und nicht abhängig von außen.

Wusstest du, dass Menschen mit einem gesunden Mindset länger leben?

Du findest hier die 100 Affirmationen für eine höhere Schwingung.
Wenn du diese Aufnahme täglich für einige Wochen hörst, werden diese Affirmationen in Fleisch und Blut übergehen. Dein Verstand beginnt sie zu glauben – und danach zu denken und zu handeln.

Probier’s aus!

Wie formuliert man Affirmationen

Affirmationen sollten positiv formuliert und sich auf eine bestimmte Lebenssituation beziehen.

Hier sind einige Tipps, wie man positive Affirmationen formuliert:

Verwende positive Worte: Verwenden Sie Wörter wie „ich“ und „mein“ und vermeide negative Wörter wie „nicht“ oder „kein“.

Sei konkret: Formuliere Affirmationen, die konkrete und erreichbare Ziele beschreiben, anstatt allgemeine Aussagen zu machen.

Verwende die Gegenwart: Formuliere deine positiven Affirmationen in der Gegenwart, als ob sie bereits Wirklichkeit sind, anstatt in der Zukunft oder Vergangenheit.

Personalisiere sie: Formuliere die Affirmationen in der ersten Person, damit sie persönlich und glaubwürdig sind.

Halte sie kurz und prägnant: Halte die Affirmationen so einfach und kurz wie möglich, damit sie leicht zu merken und zu wiederholen sind.

Hier sind ein paar weitere Beispiele für gut formulierte positive Affirmationen:

  • „Ich bin selbstbewusst und stark in jeder Herausforderung, der ich gegenüberstehe.“
  • „Ich vertraue auf meine Fähigkeiten und mein Wissen, um erfolgreich meine Ziele zu erreichen.“
  • „Ich bin dankbar für die Fortschritte, die ich jeden Tag mache, um ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen.“
  • „Ich bin wertvoll und verdienen Liebe und Respekt in meinen Beziehungen“

Es ist wichtig zu beachten, dass es nicht darum geht, sich etwas vorzumachen, sondern darum, sich auf positive und erreichbare Ziele und Gedanken zu konzentrieren.

Was ist Perfektionismus

Wie funktionieren positive Affirmationen

Affirmationen sind positiv formulierte Aussagen, die dazu dienen, negative Gedankenmuster umzuprogrammieren und das Selbstbewusstsein zu stärken. Sie können laut ausgesprochen oder innerlich wiederholt werden und sollten in der Gegenwartsform verfasst sein. Es ist wichtig, dass die Affirmationen glaubwürdig und für den Einzelnen relevant sind, um eine Wirkung zu erzielen. Wiederholung ist der Schlüssel, um die neuen Gedankenmuster tief in das Unterbewusstsein einzubetten.

Positive Affirmationen Gehirn

Gibt es wissenschaftliche Studien zu Affirmationen

Wie oben in der Einleitung gelesen hast, gibt es eine begrenzte Anzahl von wissenschaftlichen Studien zu positiven Affirmationen. Sie liefern zum Teil unterschiedliche Ergebnisse liefern.

Einige Studien haben gezeigt, dass Affirmationen dazu beitragen können, das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl zu stärken, die Motivation zu erhöhen und negative Gedankenmuster zu verändern. Andere Studien haben jedoch gezeigt, dass Affirmationen bei manchen Menschen keine oder sogar negative Auswirkungen haben können, insbesondere bei Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl. Hier sind die Affirmationen oft übertrieben positiv und in der Einschätzung des Betroffenen unerreichbar. Das führt dann zu Frust. Daher sollte man bei den Affirmationen darauf achten, dass sie als realistisch eingestuft werden. Kleine Schritte können hier die Lösung sein.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Ergebnisse der Studien nicht unbedingt auf jede Person übertragbar sind und dass es Faktoren wie die Art der Affirmationen, die Häufigkeit ihrer Verwendung und die individuelle Reaktion auf sie gibt. Es wird empfohlen, die Wirksamkeit von Affirmationen für sich selbst zu testen und sich von einem Therapeuten oder Fachmann beraten zu lassen. 

 

Positive Affirmationen mit Fragen

Was passiert im Gehirn wenn wir Affirmationen aussprechen

Wenn wir Affirmationen aussprechen oder wiederholen, erreicht die Botschaft unser Unterbewusstsein und kann dort als neue Wahrheit akzeptiert werden. Dies kann dazu führen, dass unser Gehirn neue Verbindungen und Muster bildet.

Wissenschaftlich gesehen, werden bei der Wiederholung von Affirmationen bestimmte Bereiche des Gehirns aktiviert, insbesondere diejenigen, die mit Emotionen, Selbstwahrnehmung und Gedächtnis verbunden sind.

Die Wiederholung von Affirmationen kann auch die Ausschüttung von bestimmten Neurotransmittern wie Dopamin und Serotonin beeinflussen, die für das Wohlbefinden und die Stimmung verantwortlich sind.

Es kann auch die Verbindungen zwischen Neuronen im präfrontalen Cortex stärken, der für die Selbstregulation und die Kontrolle von Emotionen und Verhaltensweisen verantwortlich ist.

Es ist jedoch zu beachten, dass die Wirkmechanismen von Affirmationen komplex sind und dass die Wissenschaft erst begonnen hat, ihre Auswirkungen auf das Gehirn zu verstehen. Es werden weiterhin Studien benötigt, um die genauen Prozesse zu verstehen und zu bestätigen.

Positive Affirmationen heilen

Können positive Affirmationen heilen

Affirmationen allein können nicht als Heilmethode betrachtet werden. Sie können jedoch eine unterstützende Rolle bei der Heilung spielen, indem sie dazu beitragen, negative Gedankenmuster zu verändern und das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu stärken.

Affirmationen können helfen, Angstzustände und Depressionen zu lindern, indem sie dazu beitragen, das Selbstbild zu verbessern und die Stimmung aufzulockern. Sie können auch helfen, die Motivation zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern, weil sie dabei unterstützen, dass sich eine Person besser fühlt und dadurch aktiver und produktiver wird.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Affirmationen nicht als Ersatz für professionelle medizinische oder therapeutische Behandlungen angesehen werden sollten.

Menschen mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen sollten immer einen Arzt oder einen Therapeuten aufsuchen. Affirmationen können als unterstützende Methode in Kombination mit anderen Behandlungen verwendet werden, um die Heilung zu unterstützen und das Wohlbefinden zu verbessern.

 

Wie du Ängste abbauen und bewältigen kannst

Warum machen Affirmationen gute Laune

Affirmationen können dazu beitragen, gute Laune zu machen, denn sie wirken sich auf Selbstbild, Stress und Glückshormone aus. Wenn wir uns selbst positive Botschaften senden, kann unser Gehirn diese als neue Wahrheit akzeptieren und dadurch unser Selbstbild verbessern. Dies kann dazu führen, dass wir uns besser über uns selbst fühlen und dadurch unsere Stimmung aufhellen.

Wiederholung von Affirmationen kann auch die Ausschüttung von bestimmten Neurotransmittern beeinflussen, insbesondere Dopamin und Serotonin, die für das Wohlbefinden und die Stimmung verantwortlich sind. Wenn diese Neurotransmitter ausgeschüttet werden, kann es dazu führen, dass wir uns glücklicher, zufriedener und weniger gestresst fühlen.

Die Wirkung von positiven Affirmationen ist von Person zu Person unterschiedlich. Die Art der Affirmationen und die Häufigkeit ihrer Verwendung kann ganz unterschiedliche Reaktion bewirken.

 

Positive Affirmationen scheitern

Wann scheitern positive Affirmationen

Affirmationen können scheitern, wenn sie nicht glaubwürdig sind, nicht regelmäßig wiederholt werden oder nicht in Übereinstimmung mit dem tatsächlichen Verhalten und den Zielen des Benutzers stehen.

Es kann auch schwierig sein, negativ besetzte Gedanken und Glaubenssätze durch positive Affirmationen zu überwinden. Es ist wichtig, realistisch zu bleiben und kleine Schritte zu unternehmen, um Veränderungen zu erreichen.

Alternative zu Affirmationen

Eine Alternative zu Affirmationen kann die Verwendung von Visualisierungstechniken sein. Dies beinhaltet das Vorstellen von sich selbst in einer Situation, in der man seine Ziele erreicht hat, und die Emotionen, die damit verbunden sind.

Es kann auch hilfreich sein, konkrete Schritte zu planen und zu ergreifen, um die Ziele zu erreichen, anstatt sich nur auf positive Worte zu konzentrieren.

Eine weitere Alternative ist die Verwendung von Reframing-Techniken (NLP), bei denen man negative Gedanken und Glaubenssätze in positive umwandelt.

Andere Techniken wie die Dankbarkeit, die Selbstakzeptanz und Mindfulness können auch dazu beitragen, eine positivere Einstellung zu sich selbst und seinem Leben zu entwickeln.

Noch ein Technik, wenn positive Affirmationen scheitern ist eine Methode aus der energetischen Psychologie: EFT (Emotional Freedom Technique) in diesem Blogbeitrag kannst du mehr über diese Methode erfahren. KLICK https://anja-maria-stieber.de/the-soul-tapping-solution-eft-coach/

Fragen statt Affirmationen

Eine weitere Alternative zu positiven Affirmationen kann das Stellen von Fragen sein, um die eigenen Gedanken und Überzeugungen zu hinterfragen und zu verändern.

Diese Fragen können dazu beitragen, negative Gedankenmuster aufzudecken und sie in positive umzuwandeln. Einige Beispiele für Fragen, die man sich stellen kann, sind:

  • Was wäre, wenn ich erfolgreich bin?
  • Was würde ich tun, wenn ich keine Angst hätte?
  • Welche Schritte kann ich unternehmen, um meine Ziele zu erreichen?
  • Was würde ich tun, wenn ich wüsste, dass ich Erfolg haben werde?
  • Was wäre, wenn ich vollständig zuversichtlich und selbstsicher wäre?

Es ist zu beachten, dass das stellen von Fragen nicht automatisch eine Veränderung hervorruft, es sind auch konkrete Schritte erforderlich um die Ziele zu erreichen. 

Wie lauten fragende Affirmationen

„Fragende Affirmationen“ sind eine Kombination aus Affirmationen und Fragen, die ebenfalls dazu verwendet werden können, negative Gedankenmuster aufzudecken und in positive umzuwandeln. Sie kombinieren die Kraft positiver Worte mit der Fähigkeit, die eigenen Gedanken und Überzeugungen zu hinterfragen.

Beispiele für fragende Affirmationen sind:

  • Wie kann ich meine Zweifel überwinden und mein volles Potenzial erreichen?
  • Wie kann ich meine Angst vor Versagen überwinden und erfolgreich sein?
  • Was kann ich tun, um mehr Selbstvertrauen zu haben?
  • Wie kann ich meine Ziele erreichen, indem ich kleine Schritte unternehme?

Es ist wichtig zu beachten, dass Fragende Affirmationen nicht nur darauf abzielen, positive Worte zu sagen, sondern auch aktiv nach Lösungen und Handlungsmöglichkeiten suchen.

Warum-Fragen als Affirmation

Das Wort „warum“ in einer Affirmation zu verwenden, kann helfen, tieferliegende Ursachen von negativen Gedankenmustern aufzudecken und sie zu adressieren.

Das Wort „Warum“ stellt dem Unterbewusstsein einen sehr aktiven Auftrag eine Antwort zu finden und setzt so eine Lösungsfindung in Gang, die über die Zeit des Hörens oder Sprechens von positiven Affirmatione hinausgeht.

Ein Beispiel für eine Affirmation mit dem Wort „warum“:

„Warum fühle ich mich wertvoll und liebenswürdig, und wie kann ich diese Gefühle vertiefen und in meinem täglichen Leben umsetzen?“

Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung des Wortes „warum“ alleine nicht ausreicht, um negative Gedankenmuster zu verändern. Es ist auch notwendig, konkrete Schritte zu unternehmen, um die Ziele zu erreichen und sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren, die das Wort „warum“ anspricht.

Fazit:

Positive Affirmationen können eine kraftvolle Methode, um sein Leben zu ändern und eine erwünschte Richtung einzuschlagen. Dafür müssen sie richtig formuliert sein. In der Gegenwart, zukunftsgerichtet und positiv formuliert. Es ist wichtig, dass der Anwender diese Affirmationen als realistisch und erreichbar einschätzt, um Enttäuschungen zu verhindern. Positive Affirmationen sollten regelmäßig wiederholt werden. Das kann schriftlich oder mündlich stattfinden. Affirmationen können auch als Audio gehört und auf diese Weise verinnerlicht werden.

Zwischen Karriere und Erschöpfung mit Sonja und Klara

Zwischen Karriere und Erschöpfung mit Sonja und Klara

Zwei Frauen. Zwei innere Zustände. Und die Frage, wie du dich im Funktionieren nicht selbst verlierst.

Hinweis: Sonja und Klara sind frei erfundene Figuren. Sie stehen für innere Zustände, die viele Frauen kennen: Sonja für das Funktionieren, das müde macht. Klara für den Weg zurück zu mehr Klarheit, Selbstführung und Verbindung mit sich selbst.

Willkommen im echten Leben

Wenn du als Akademikerin mit Kindern, Karriere und einem randvollen Terminkalender gerade mit einem kalten Kaffee vor dem Bildschirm sitzt und dich fragst, wann du das letzte Mal „Ich“ gedacht hast – dann bist du hier genau richtig. Willkommen bei unserem neuen Blog (und Podcast), in dem zwei ganz besondere Frauen künftig öfter auftauchen werden: Sonja und Klara.

Sie sind keine Celebrities. Keine Hochglanz-Gurus. Sie sind wir. Oder zumindest Seiten von uns.

Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht scheinen – und doch so viel gemeinsam haben. Zwei Stimmen, die das ausdrücken, was viele von uns fühlen, aber kaum laut aussprechen. Sie begleiten dich auf diesem Blog als stille Komplizinnen, als Spiegel und – vielleicht – als Wegweiserinnen.

Kurz gesagt: Worum geht es bei Sonja und Klara?

  • Sonja steht für Frauen, die viel Verantwortung tragen und innerlich erschöpft sind.
  • Klara steht für den Weg zurück zu mehr Klarheit, Selbstführung und innerer Verbindung.
  • Die Serie zeigt Alltagssituationen, in denen Funktionieren, Erschöpfung, Grenzen und alte Muster sichtbar werden.
  • Es geht nicht um Selbstoptimierung, sondern um ehrliche Selbstwahrnehmung.
  • Der nächste Schritt ist oft nicht mehr Druck, sondern ein ruhiger Moment der Klarheit.

Podcast Leben im Wandel

Dein Podcast für Lebensgeschichten und Transformation

Nachdenken fördern

Darf ich vorstellen? Sonja.

Sonja ist 43. Akademikerin. Erfolgreich. Verheiratet. Zwei Kinder, ein voller Kalender, viele Erwartungen und ein Alltag, der kaum Lücken lässt.

Von außen betrachtet läuft vieles. Sie arbeitet, organisiert, denkt mit, hält Termine ein, kümmert sich, erinnert, plant, entscheidet. Menschen verlassen sich auf sie.

Innen sieht es anders aus.

Sonja liegt abends oft wach und merkt, dass sie den Tag nicht abschalten kann. In Meetings ist sie klar, danach zweifelt sie an jedem Satz. Sie liebt ihre Familie und erschrickt manchmal darüber, wie wenig Raum für sie selbst übrig bleibt.

Sie ist nicht orientierungslos. Sie ist erschöpft vom Funktionieren.

Und irgendwo in ihr taucht immer öfter die Frage auf: Wann habe ich mich eigentlich selbst aus dem Blick verloren?

Nachdenken fördern

Und dann gibt es Klara.

Klara kennt diesen Zustand. Auch sie hat lange funktioniert. Auch sie wusste, wie man stark wirkt, während innen längst etwas leiser geworden ist.

Der Unterschied ist nicht, dass Klara heute ein perfektes Leben führt. Der Unterschied ist, dass sie wieder mit sich verbunden ist. Sie merkt früher, wenn etwas zu viel wird. Sie nimmt ihre Grenzen ernst. Sie hört ihrem Körper zu, statt ihn nur weiterzutreiben.

Klara steht für den Teil in dir, der sich erinnert: Ich darf anders mit mir umgehen. Ich darf Entscheidungen treffen, die nicht nur funktionieren, sondern sich stimmig anfühlen.

Anja Maria Stieber - Coaching Mentoring - Mindshift empowerment for success and happiness

Sonja und Klara – Zwei Seiten einer Geschichte

Die eine ist noch mitten im Sturm. Die andere hat ihren Kompass wiedergefunden. Und genau deshalb sind beide so wertvoll.

Denn sind wir ehrlich: In jeder von uns steckt ein bisschen Sonja. Diese erschöpfte, kluge, aufopferungsvolle Frau, die sich selbst aus den Augen verloren hat. Und vielleicht, ganz tief drin, auch schon ein Hauch Klara – die leise Stimme, die sagt: „Da geht noch was. Und zwar für dich.“

Diese beiden begleiten ab jetzt unsere Blogbeiträge (und auch die Podcastfolgen). Sie sind keine Heldinnen im klassischen Sinne. Keine Superfrauen. Aber sie sind echt. Voller innerer Widersprüche, Sehnsüchte, Ängste – und der Ahnung, dass da noch mehr sein muss.

Warum Sandra uns alle betrifft

Sonja ist kein Einzelfall. Sie ist ein Symbol. Eine Generation von Frauen, die „alles richtig gemacht“ haben – und sich trotzdem leer fühlen.

Karriere? Haken dran.

Familie? Läuft (meistens).

Haushalt, To-do-Listen, Verpflichtungen? Check, check, check.

Und trotzdem fehlt etwas. Etwas Essenzielles. Sonja steht für die stille Erschöpfung vieler kluger, leistungsstarker Frauen, die gelernt haben, alles zu geben – nur nicht sich selbst.

Sie fühlt sich allein, obwohl sie nie wirklich allein ist. Sie funktioniert, obwohl sie innerlich längst auf Reserve läuft. Und sie fragt sich immer öfter: „War’s das? Oder kommt da noch was?“

Spoiler: Da kommt noch was.

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Einführung in die Prinzipien der Krisenabkürzung

Wenn du dich in Sonja wiedererkennst

Vielleicht spürst du beim Lesen, dass Sonja dir näher ist, als du dachtest. Nicht, weil in deinem Leben alles falsch läuft. Sondern weil du viel trägst und dabei vielleicht den Kontakt zu dir selbst verloren hast.

Für diesen ersten Moment der Orientierung gibt es mein kostenfreies eBook „Die Kunst der Krisenabkürzung“. Es kann dir helfen, deine innere Situation klarer zu sehen und erste Schritte aus dem reinen Funktionieren zu finden.

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Bleib dran

Und Klara? Ist die Hoffnung.

Klara zeigt, wie es aussehen kann, wenn man sich traut. Nicht auf Instagram, sondern im echten Leben. Sie hat den Weg gegangen, den Sonja noch vor sich hat. Und sie weiß, wie sich jede dieser Stationen anfühlt:

Der Moment, in dem man merkt: Ich kann so nicht mehr.

Die Angst, was passiert, wenn man plötzlich „nein“ sagt.

Das Zittern beim ersten echten „Ich will das nicht“.

Die ersten zarten Schritte Richtung Selbstfürsorge.

Und irgendwann dieses ganz neue, stille Selbstvertrauen: „Ich darf gut mit mir sein.“

Klara ist kein Poster-Girl. Sie ist lebendig. Humorvoll. Manchmal unbequem ehrlich. Aber sie steht für etwas: Für Selbstachtung. Für Wachstum. Für Verbundenheit mit sich selbst.

mit Liebe, Sinn und Transparenz für mehr Lebendigkeit

Der Blog. Der Podcast. Deine Abkürzung.

Mit diesem Beitrag starten wir nicht nur den Blog, sondern auch unseren neuen Podcast – Name folgt bald, aber du kannst sicher sein: Er wird die Stimmen von Sonja und Klara hörbar machen.

Du wirst lachen. Vielleicht auch weinen. Und vor allem wirst du dich wiederfinden – in den Geschichten, Gedanken, Stolpersteinen und Erkenntnissen dieser zwei Frauen.

Wir sprechen über Themen wie:

  • Warum Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern Überlebensstrategie.
  • Wie du dich selbst wieder spüren lernst – jenseits von Rollen und Erwartungen.
  • Was passiert, wenn du deine alten Muster endlich loslässt.
  • Warum Grenzen sexy sind (und nötig!).

Und wie du Schritt für Schritt dein Leben wieder so gestaltest, dass du abends ins Bett gehst und denkst: „Ja. So kann es weitergehen.“

 

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Von Sonja zu Klara – ein Weg, kein Sprung

Vielleicht liest du das hier gerade mit einem Kloß im Hals. Vielleicht denkst du: „Das klingt alles schön, aber für mich geht das nicht.“ Dann darf ich dir sagen: Das ist Sandra, die da spricht. Und das ist okay.

Denn Klara war genau da, wo du jetzt stehst.

Und weißt du was? Der erste Schritt ist nicht, alles umzukrempeln. Der erste Schritt ist, dich wieder zu spüren. Die innere Stimme zu hören, die flüstert: „Ich will mehr vom Leben.“

Wenn du bereit bist, begleite ich dich auf diesem Weg. Als deine Krisenabkürzerin, deine Impulsgeberin, dein Fanclub und Reality-Check in einem.

Zum Schluss: Ein kleiner Realitätsabgleich

Klara hat nicht „alles im Griff“. Sie hat gelernt, dass sie nicht alles kontrollieren muss.

Sonja ist nicht „zu spät dran“. Sie ist genau in dem Moment angekommen, in dem Veränderung möglich wird.

Und du? Du bist hier. Und das ist der beste Anfang, den es geben kann.

Bleib dran

In den nächsten Beiträgen und Folgen wirst du erleben, wie Sonja ihre Masken ablegt, wie Klara ihr zur Seite steht, und wie du Schritt für Schritt deinen ganz eigenen Weg finden kannst – raus aus der Erschöpfung, rein ins Leben.

Denn Veränderung muss nicht schwer sein. Manchmal reicht ein ehrliches Gespräch. Eine neue Perspektive. Oder ein Blogbeitrag, der dich daran erinnert, dass du nicht allein bist.

Du bist nicht kaputt. Du bist nicht falsch. Du bist auf dem Weg zurück zu dir selbst.

Und das ist alles, was zählt.

Anja Maria Stieber - Coaching Mentoring - Mindshift empowerment for success and happiness

PS: Wenn du magst, dann stell dir einfach vor, dass Sonja gerade auf der Couch sitzt, ein Glas Wasser in der Hand (sie hat den Rotwein eingetauscht) und sagt: „Ich hab da was gelesen… und plötzlich fühlte ich mich nicht mehr so allein.“

Und irgendwo lächelt Klara. Weil sie weiß: Genau so fängt es an.

Häufige Fragen zu Sonja und Klara

Wer sind Sonja und Klara?

Sonja und Klara sind frei erfundene Figuren. Sie stehen für innere Zustände, die viele Frauen kennen: Sonja für das Funktionieren und die stille Erschöpfung, Klara für den Weg zurück zu mehr Klarheit und Selbstführung.

Warum geht es bei Sonja so oft um Erschöpfung?

Sonja zeigt, wie Erschöpfung aussehen kann, wenn nach außen vieles funktioniert. Sie ist nicht orientierungslos, sondern oft über lange Zeit zu angepasst, zu verantwortlich und zu weit von sich selbst entfernt.

Wofür steht Klara?

Klara steht für den Teil, der wieder bewusster lebt, Grenzen ernster nimmt und Entscheidungen nicht nur aus Pflichtgefühl trifft. Sie ist kein Idealbild, sondern eine Erinnerung daran, dass Veränderung möglich sein kann.

Was hat diese Serie mit Selbstführung zu tun?

Selbstführung beginnt dort, wo du deine inneren Muster erkennst und nicht mehr automatisch aus Funktionieren, Druck oder alten Erwartungen handelst. Genau diese Momente zeigen Sonja und Klara im Alltag.

Was kann ich tun, wenn ich mich in Sonja wiedererkenne?

Ein erster Schritt kann sein, ehrlich wahrzunehmen, was dich erschöpft und wo du dich selbst aus dem Blick verloren hast. Wenn du das nicht allein sortieren möchtest, kann ein kostenfreies Klarheitsgespräch hilfreich sein.

Vielleicht beginnt es mit einem ehrlichen Wiedererkennen

Vielleicht spürst du beim Lesen: Da steckt mehr in mir. Ich will nicht länger nur funktionieren. Ich will leben. Echt. Verbunden. Frei.
Dann ist jetzt der Moment, den ersten Schritt zu machen.

Ich habe für dich ein kleines Geschenk vorbereitet:

„Die Krisenabkürzung“ – mein E-Book für kluge Frauen, die spüren, dass es so nicht weitergeht.

Es ist kein Ratgeber zum Abhaken. Es ist ein liebevoller Weckruf – von Frau zu Frau. Für Sonja. Und für die Klara, die schon in dir schlummert.

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Hol dir hier kostenlos dein Exemplar und entdecke:

  • Warum du nicht kaputt bist – sondern auf dem Sprung.
  • Was dich bisher blockiert hat – und wie du es auflöst.
  • Wie du in kleinen, machbaren Schritten zurück zu dir findest.

Oder möchtest du lieber gleich persönlich mit mir sprechen?

Wenn du nicht länger nur funktionieren möchtest

Vielleicht ist ein kostenfreies Klarheitsgespräch ein ruhiger nächster Schritt. Nicht, um sofort etwas entscheiden zu müssen. Sondern um gemeinsam zu sortieren, wo du gerade stehst und was dich wieder näher zu dir selbst bringen könnte.

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Über Anja Maria Stieber

Anja Maria Stieber begleitet seit mehr als 26 Jahren Menschen durch Krisen, Umbrüche und Phasen der Neuorientierung. In ihrer Arbeit verbindet sie Coaching, Mentoring, körperorientierte Selbstregulation und die von ihr entwickelte Soul Tapping Solution®, um Menschen dabei zu unterstützen, wieder mehr innere Klarheit, Ruhe und Selbstführung zu entwickeln.

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Portrait - Anja Maria Stieber

Hinweis:
Die Figuren Sonja und Klara sind frei erfunden.
Sie stehen stellvertretend für innere Zustände, Erfahrungen und Lebensphasen, die viele Frauen kennen. Ähnlichkeiten mit realen Personen wären rein zufällig – und zugleich ein Zeichen dafür, wie universell diese Themen sind.